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«Betreiber waren guter Dinge»: Der Präsident der Fachgeschäfte Gossau zum Aus der Bäckerei Gehr

Buchhändler René Wigger ist Präsident der Fachgeschäfte Gossau, bei denen auch die Begehrenswert AG Mitglied ist. Für ihn kommt der Konkurs nur teilweise überraschend: Die Expansion, die in der Bäckereibranche üblich sei, bringe Risiken mit sich.
Johannes Wey
André Wigger, Präsident Fachgeschäfte Gossau. (Bild: Johannes Wey, 25.10.2018)

André Wigger, Präsident Fachgeschäfte Gossau. (Bild: Johannes Wey, 25.10.2018)

Sie haben am Freitagmorgen vom Konkurs erfahren. Waren Sie überrascht?

Jein. Es war bekannt, dass die Nachfolgeregelung nicht ganz einfach lief. Ich habe die neuen Betreiber aber als Präsident der Fachgeschäfte im Frühling besucht. Da waren sie guter Dinge und hatten neue Produktideen.

Die Fachgeschäfte leben auch vom guten Angebotsmix in Gossau. Ist das Aus der Bäckerei Gehr dafür ein Verlust?

Sie ist zum Glück nicht die einzige Bäckerei. Trotzdem ist es schade, wenn so ein traditionsreiches Unternehmen plötzlich verschwindet. Die Bäckerei war früher sehr innovativ und bot beispielsweise Sandwiches und Take-away an, als das noch nicht weit verbreitet war.

Wie erklären Sie sich das plötzliche Ende?

Der Aufbau von Filialnetzen, der in der Bäckereibranche ja üblich ist, birgt grosse Herausforderungen. Man muss viel neues und gutes Personal finden. Wenn dann nicht mehr der Inhaber oder der vertraute Verkäufer hinter dem Tresen steht, geht das Persönliche verloren. Es ist ein Spagat.

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