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Die Berger Schüler können nach den Ferien in der neuen Turnhalle toben

Im Schulhaus Brühl in Berg ist auch in den Sommerferien keine Ruhe eingekehrt. Die Bauarbeiten sind gut vorangekommen.
Johannes Wey
Gemeinderat Christian Würth demonstriert, wie aus dem Multifunktionsraum eine Bühne wird.Gemeinderat Christian Würth demonstriert, wie aus dem Multifunktionsraum eine Bühne wird.
Gemeindepräsident Sandro Parissenti und Gemeinderat Christian Würth (von links) im Multifunktionsraum.Gemeindepräsident Sandro Parissenti und Gemeinderat Christian Würth (von links) im Multifunktionsraum.
Die Turnhalle kann nach den Ferien wieder geneutzt werden - die Duschen allerdings noch nicht.Die Turnhalle kann nach den Ferien wieder geneutzt werden - die Duschen allerdings noch nicht.
Anstatt im Luftschutzkeller sind die Werkräume nun oberirdisch.Anstatt im Luftschutzkeller sind die Werkräume nun oberirdisch.
Auch im Foyer gibt es eine Teeküche.Auch im Foyer gibt es eine Teeküche.
Die Pergola des neuen Kindergartens.Die Pergola des neuen Kindergartens.
Berg SG - Baustellenrundgang im Schulhaus Brühl das bis Herbst erweiterter und saniert wird.Berg SG - Baustellenrundgang im Schulhaus Brühl das bis Herbst erweiterter und saniert wird.
Die schallzerstreuende Decke im neuen Kindergarten.Die schallzerstreuende Decke im neuen Kindergarten.
Die Werkbänke werden bald aus dem Luftschutzkeller befreit.Die Werkbänke werden bald aus dem Luftschutzkeller befreit.
In mehrere bestehende Schulzimmer mussten erdbebensichere Wände eingezogen werden.In mehrere bestehende Schulzimmer mussten erdbebensichere Wände eingezogen werden.
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So sieht das «halb-neue» Schulhaus Brühl aus

Wenn die Berger Primarschülerinnen und Primarschüler in zwei Wochen aus den Ferien zurückkehren, wird ihre Schule wieder ganz anders aussehen. Die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Brühl läuft seit über einem Jahr und geht in die Schlussphase.

Pünktlich zur Rückkehr der Schüler kann die Turnhalle wieder in Betrieb genommen werden. Die Sportgeräte sind bereits grösstenteils im Geräteraum verstaut. Auf die Duschen müssen Schüler und Vereine aber noch ein Weilchen warten.

Ohne frieren an die Bürgerversammlung

«Die Turnhalle war vor der Sanierung unser grösstes Sorgenkind», sagt Gemeinderat Christian Würth, der die Baukommission präsidiert. Die Isolation sei unzureichend gewesen. Jeder, der in der Turnhalle schon einmal einer Bürgerversammlung beigewohnt hat, kann davon ein Lied singen. Nun ist die Turnhalle «zu Dreivierteln neu». Und dank der Isolation wird das Schulhaus selbst nach der Erweiterung nicht mehr Heizenergie benötigen als zuvor.

Die abgehängte Decke wurde entfernt, wodurch sich die Lichtverhältnisse deutlich verbesserten. «Viele wussten gar nicht, dass es hier Oberlichter hat», sagt Gemeindepräsident Sandro Parissenti. Die Turnhalle wird künftig auch durch einen separaten Eingang zugänglich sein, wodurch sich das Schulhaus besser abschliessen lässt.

Ebenfalls neu ist der multifunktionale Raum im Anbau. Christian Würth schiebt eine Faltwand zur Seite und der Raum wird zur Bühne für die Turnhalle als Mehrzwecksaal. Ist die Wand geschlossen, kann hier beispielsweise Musikunterricht stattfinden. Unter der Bühne ist zudem genug Platz, um alle Stühle für die diversen Anlässe zu verstauen.

Weitere Sanierungsetappen sind schon in Planung

Ohnehin sind im Anbau primär die musischen Fächer untergebracht. Besonders die Werkräume profitieren davon: Vom Luftschutzkeller zügeln sie bis zum Winter in ein helles Zimmer im neuen Gebäudeteil.

Im Erdgeschoss des Neubaus ist auch der neue Kindergarten, der denjenigen im Dorf ablöst, schon weit gediehen. Sandro Parissenti klatscht in die Hände, um die Akustik zu testen. Die Decke besteht aus unregelmässig angeordneten Holzlatten, die den Schall zerstreuen. Durch die breite Fensterfront ist der Wald zu sehen. Dazwischen wird schon bald der Spielplatz vom bestehenden Kindergarten hingezügelt.

Die Bauarbeiten sind planmässig vorangekommen und noch deutet nichts auf eine Überschreitung des Budgets von 6,4 Millionen Franken hin. Dass der Zeitplan aufgeht, ist keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass der Unterricht im Schulhaus während der gesamten Zeit weitergelaufen ist. «Die Lehrerinnen und Lehrer sind sehr flexibel», sagt Würth. Schliesslich mache eine Baustelle Lärm, selbst wenn die besonderes intensiven Arbeiten wie die Erdbebenertüchtigung und der Durchbruch in die Turnhalle während der Ferien erfolgt seien.

Ganz frei von Baulärm wird das Schulhaus Brühl auch nach der Übergabe im Herbst nicht bleiben. Für die kommenden Jahre sind schon weitere Sanierungsetappen für 1,6 Millionen Franken angedacht.

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