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Kommentar

Beleben statt bewohnen

Bei der Raumplanung stehen die Gemeinden in der Verantwortung: Sie sollen sich aber nicht nur um Wohnraum kümmern.
Jolanda Riedener

In der Region Rorschach wird gebaut. Und das lokale Gewerbe freut sich über Aufträge. Die Bautätigkeit kurbelt die Wirtschaft an. In den Neubauten entstehen allerdings vorwiegend rentable Wohnungen. Das bringt mehr ein, als alte Gewerbeflächen oder Industriehallen zu vermieten.

Diese Entwicklung bringt allerdings die hiesigen Gewerbetreibenden immer mehr in Bedrängnis. Neubauten können sich junge Betriebe oft nicht leisten. Alte, günstige Gewerbeflächen werden gleichzeitig seltener.

Es ist die logische Konsequenz: Wenn der Boden knapper wird, muss Altes Neuem weichen. Innere Verdichtung wird per Gesetz angewendet. Die früheren, riesigen Industriegebiete sind Überbleibsel von früher, sie werden umgenutzt, die Areale entwickelt.

Raumplanung wird für Städte und Gemeinden immer wichtiger. Sie stehen aber in der Verantwortung und sollen nicht nur Wohnraum berücksichtigen. Lebensqualität bedeutet auch, nicht täglich drei Stunden zur Arbeit pendeln zu müssen. Deshalb ist es wichtig, Gewerbe oder soziale Komponenten miteinzuplanen, um nicht gänzlich zur Schlafgemeinde zu verkümmern.

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