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Beim Festspiel in Steinach war Regen ein seltener Gast

Veranstalter vom Festspiel Steinach zeigen sich zufrieden. Rund 5900 Besucher kamen, um sich das Stück anzusehen. Dabei wurden unter anderem 400 Kilogramm Pommes frites verputzt.
Ines Biedenkapp
Der Wassergeist Littoia will sich einen Bräutigam auf den Seegrund holen. (Bild: PD)

Der Wassergeist Littoia will sich einen Bräutigam auf den Seegrund holen. (Bild: PD)

Das musikalische Freiluftspiel «WasserLand – ein Sommernachts-Sturm» zum 1250-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Steinach ist zu Ende gegangen. Die Veranstalter sind zufrieden: «WasserLand lockte an 14 Aufführungsabenden rund 5900 Gäste auf die spektakuläre Ufer-Bühne am alten Steinacher Hafen, was einer Auslastung von 70 Prozent entspricht», teilen die Organisatoren Roland Heule, Jacques Erlanger, Andreas Lutz und Stefan Ribi in einer Mitteilung mit.

Damit würde bereits jetzt feststehen, dass das Festspiel mit einem Gesamtbudget von rund 780000 Franken ohne Defizit abschliessen wird, heisst es weiter. Finanziert wurde das Stück zu je einem Drittel durch öffentliche Gelder des Kantons St. Gallen, der Gemeinde Steinach, durch Sponsoring und den Kartenverkauf. Im Spiel ging es um den St. Galler Klosterbruch von anno 1489 und dessen Auswirkungen auf den damaligen Bodensee-Hafen Steinach.

Erfolg könnte Kleineres nach sich ziehen

Als besonders positiv sehen die Veranstalter das gelungene Zusammenspiel von professionellen Schauspielern und den engagierten Steinachern. «Dem Fachpublikum fiel speziell auf, dass die Laien nicht etwa durch ihr Spiel, sondern durch die Prominenz der Rollen von den Profis zu unterscheiden waren», heisst es in der Mitteilung. Unter ihnen befand sich auch Steinachs Gemeindepräsident Roland Brändli: «Es war enorm eindrücklich und der Teamspirit sowie die Zusammenarbeit mit den Profis waren unbeschreiblich», sagt er.

«Ich bin sehr dankbar und werde diese wunderschöne Zeit nie vergessen.»

Ob es nach diesem Erfolg nun zu einer weiteren Produktion kommt? «Das wird in dieser Grösse kaum mehr möglich sein. Aber es sind Ideen entstanden, die etwas Kleines nach sich ziehen könnten», sagt er.

Derzeit befindet sich der Platz im Rückbau. Die Kostüme und Requisiten wurden den Schauspielern geschenkt. Wer in den vergangenen Tagen beim Abbruch half, konnte Holz der Bühne gratis abholen. Erfreut zeigen sich die Veranstalter auch, dass das kulinarische Angebot rege genutzt wurde. Beliebt seien vor allem die im Voraus reservierbaren Menus gewesen, die im Gastrobereich an 12,50 Meter langen Holztischen serviert wurden. Darüber hinaus gab es verschiedenen Take-away-Stände. Durchschnittlich waren 15 Mitarbeitende der
Catering Services Migros vor Ort. Sie versorgten die Festspielgäste mit insgesamt 200 Kilogramm Fischknusperli, rund 400 Kilogramm Pommes frites, 300 Kilogramm Rindsgulasch, 1500 Bratwürsten und 1800 Bürli.

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