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Glosse

Im Niemandsland zwischen St.Gallen und Wittenbach: Beim Abfall hat alles seine Grenzen

Im Bruggwaldquartier kennt niemand den Grenzverlauf so genau - ausser der «Stadtmelder». Jedenfalls wenn er für ein Problem nicht zuständig ist.
Johannes Wey
Das Corpus Delicti: Eine Matratze an der Bruggwaldstrasse 1. (Bild: Stadtmelder/Stadt St.Gallen)

Das Corpus Delicti: Eine Matratze an der Bruggwaldstrasse 1. (Bild: Stadtmelder/Stadt St.Gallen)

Im Bruggwaldquartier weiss niemand so genau, wo die Gemeindegrenze zwischen St. Gallen und Wittenbach verläuft. Das gab jüngst sogar Stadtpräsident Thomas Scheitlin anlässlich einer Podiumsdiskussion zur Stadtverschmelzung in Wittenbach freimütig zu.

Beim Stadtmelder, wo St. Gallerinnen und St. Galler Mängel und Unschönheiten in ihren Quartieren melden können, kennt man diese Grenze aber genau. «Die Bruggwaldstrasse 1 gehört nicht mehr zum Stadtgebiet, sondern bereits zu Wittenbach. Entsorgung St. Gallen sammelt dort deshalb keine Abfälle», wurde einem Nutzer beschieden. Dieser hatte eine wild deponierte Matratze am Strassenrand gemeldet.

Bei besagter Podiumsdiskussion hatte das freilich noch ganz anders geklungen. «Wir nehmen den Abfall auch mit, wenn er auf der falschen Strassenseite abgestellt wurde», sagte Scheitlin damals. Nun ist aber klar: Beim Abfall, da hat die gutnachbarschaftliche Zusammenarbeit ihre Grenzen.

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