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Beachtour in Rorschach: Am Schluss sind 300 Tonnen Sand übrig

Die Coop Beachtour ist vom 23. bis 26. August auf dem Hafenplatz in Rorschach zu Gast. Top-Teams aus der Schweiz und dem Ausland kämpfen um den Turniersieg. In der Plauschkategorie sind noch Plätze frei. Und wer mag, kann Quarzsand kaufen.
Rudolf Hirtl
Das Bild zeigt eines der Finale des Plauschturniers auf dem Center Court. Anmeldungen für das diesjährige Plauschturnier sind bis 12. August möglich; Infos auf www.coopbeachtour.ch (Bild: PD)

Das Bild zeigt eines der Finale des Plauschturniers auf dem Center Court. Anmeldungen für das diesjährige Plauschturnier sind bis 12. August möglich; Infos auf www.coopbeachtour.ch (Bild: PD)

Es sind die bewährten Pfeiler, auf welche die Organisatoren Peter Thoma und Michi Bleiker auch bei der 12. Austragung der Coop Beachtour in Rorschach setzen. Das Profiturnier mit absoluten Klassespielern, die Plauschkategorie für engagierte Hobbyspieler und die Einbindung der heimischen Vereine, was auch für den charmanten Stadtfestcharakter sorgt. «Neben der einmaligen Lage direkt am Bodenseeufer ist es auch diese regionale Verankerung, die den Beachevent in Rorschach prägt und derart erfolgreich macht», sagt Turnierdirektor Michi Bleiker.

Bei der Fülle der Anlässe, die heute in der Schweiz stattfänden, werde es nicht einfacher, Sponsoren zu finden. Doch das Konzept hier am See funktioniere ausgezeichnet. «Die Begeisterung der Menschen für den Anlass ist spürbar und auch die Unterstützung ist toll», zeigt sich Bleiker dankbar. Dies zeige sich auch durch den Umstand, dass nach dem Ausstieg von «Schweizer Fleisch» mit der St. Galler Kantonalbank rasch ein neuer Hauptsponsor gefunden wurde.

«Wir müssten die Zuschauer vorher warnen, ehe wir sie mit Wasser abkühlen», sagt Michael Bleiker, Mitorganisator Coop Beachtour. (Bild: Rudolf Hirtl)

«Wir müssten die Zuschauer vorher warnen, ehe wir sie mit Wasser
abkühlen», sagt Michael Bleiker, Mitorganisator Coop Beachtour. (Bild: Rudolf Hirtl)

Junioren spielen um den Schweizer Meistertitel

Nach der Premiere im Vorjahr findet erneut parallel zum Hauptwettbewerb die Schweizer Meisterschaft der Juniorinnen und Junioren (U15/U17/U19/U21) statt. Gespielt wird auf sechs Spielfeldern in der Sport­anlage Kellen in Tübach sowie auf einem zusätzlichen Platz beim Pavillon. Ein echter Höhepunkt für die Nachwuchsspieler und auch für die Zuschauer dürften dabei die Finalspiele sein, die auf dem Center Court am Hafenplatz stattfinden werden.

Apropos Center Court. Gebaut wird dieser vom Hüttwiler Unternehmen Nüssli, einem weltweit tätigen Spezialisten für temporäre Bauten. Für die 1089 Sitzplätze werden über 82 Tonnen Baumaterial verwendet. Da die Beachtour dieses Jahr eine Woche später als gewohnt stattfindet, kollidiert der Aufbau nicht mehr mit dem grossen Rorschacher Flohmarkt. In der Vergangenheit musste der städtische Traditionsanlass sozusagen um die Tribüne herum stattfinden.

Für die drei Beachvolleyballplätze werden zwölf Lastwagenladungen Sand (324 Tonnen) benötigt. Dabei handelt es sich laut Michi Bleiker um einen speziellen Quarzsand aus dem Elsass. Der Sand wird aber nicht wieder zurück nach Frankreich gefahren, sondern verkauft; und zwar lastwagenweise. «Der Quarzsand ist dort geeignet, wo er nicht verkleben soll. Also beispielsweise in Weitsprunganlagen, Reithallen oder natürlich für Beachvolleyfelder», so der Turnierdirektor. Für Sandkästen eigne er sich hingegen nicht, da sich mit ihm nichts bauen liesse. 150 Tonnen haben bereits einen Abnehmer gefunden. Wer Interesse an den restlichen Tonnen hat, ist eingeladen, sich zu melden auf info@swiss-beachevent.ch.

Nasse Abkühlung nur in der Badehosen-Zone

Sollte die Hitze tatsächlich bis zur Beachtour vom 23. bis 26. August anhalten, so sind die Organisatoren laut Bleiker darauf vorbereitet. Unter anderem müsste dann der Sand auf den Plätzen gewässert werden, da diese sonst zu heiss würden und barfuss nicht mehr zu betreten wären. Das Publikum mit Wasser abzukühlen sei hingegen nicht möglich. Dies sei wegen Handys und anderen Wertgegenständen zu heikel. «Wir müssten die Zuschauer vorher warnen, ehe wir sie mit Wasser abkühlen», sagt Bleiker schmunzelnd und fügt an, dass er sich aber eine Badehosen-Zone auf der Tribüne vorstellen könnte, wo die Leute dann mit dem Schlauch bespritzt werden. Zu sehen ist das besonders ausgeprägt etwa im österreichischen Klagenfurt, wo die Abkühlung der Zuschauer zum fixen Turnierbestandteil geworden ist.

Zwei gestreckte Finger zeigen, dass die Blockspielerin die Diagonale sichert. (Bild: Rudolf Hirtl)

Zwei gestreckte Finger zeigen, dass die Blockspielerin die Diagonale sichert. (Bild: Rudolf Hirtl)

Fingerzeichen und andere Besonderheiten

Diagonal geschlagener Ball – derart schnöde Wörter überlassen die Beachvolleyballer lieber ihren Kollegen in der Halle. Coole Beach-Girls und -Boys wollen auch coole Begriffe. Deshalb spielen sie statt eines Diagonalballs lieber einen Cut oder einen noch viel aufregenderen Angle Shot – je nachdem, ob der Ball eher kurz diagonal oder lang diagonal platziert wird. Ist zwar dasselbe wie eine simpler Diagonalball, aber klingt eben doch gleich viel aufregender. Gespielt wird selbstverständlich auf dem Court und nicht etwa auf dem Beachvolleyballfeld, aufgeschlagen wird beispielsweise mit einem Float Service, nicht etwa mit einem Flatteraufschlag, und eine Verteidigung mit Ellbogen wird in der Beachvolley-Sprache zum spektakulären Chickenwing.
Nicht weniger aufregend, vor allem bei den Spielerinnen, deren Badehöschen bei dieser Sportart nicht breiter als fünf Zentimeter sein dürfen, ist die Zeichensprache, die «Magic Fingers», mit der sich das aufschlagende Team darüber verständigt, wie die Verteidigungstaktik ausgelegt wird . Mit gespreiztem Finger oder geöffneter Hand signalisiert der vordere Spieler am Rücken, auf welcher Seite er den Angriff der Gegenseite blocken will.
Im Gegensatz zum Tennis ist es kein Fehler, wenn der Ball beim Aufschlag das Netz berührt. Jeder Punkt zählt. Der Ball darf mit jedem Teil des Körpers gespielt werden, somit auch mit dem Fuss. Eine Ausnahme stellt der Aufschlag dar, der muss mit der Hand oder dem Arm ausgeführt werden. Ein Lob, also ein mit der offenen Hand abgelegter Ball, ist beim Beachvolleyball verboten. Nicht verboten ist es, die Spielerinnen und Spieler anzufeuern. Stimmung machen in Rorschach zwei beachvolley-erfahrenene Speaker, wobei diese von einem DJ unterstützt werden, der mit seinem über 200 Jingles und spätestens mit Sidos «Mein Block, mein Block» für Gänsehaut in der Sandkiste sorgt. (rtl)

Helfer gesucht

Damit den Organisatoren der Coop Beachtour Rorschach auch dieses Jahr ein Top-Anlass in Rorschach gelingt, suchen sie wieder zahlreiche einsatzfreudige Helferinnen und Helfer. Gefragt sind die Helfereinsätze bei: Sport-Organisation, VIP-Bereich, Eingangskontrollen, Auf- und Abbau, Logistik, Getränkeausgabe, Parkordnung. Anmeldungen für den Einsatz als Helferin oder Helfer: info@swiss-beachevent.ch

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