Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Baustelle macht Wittenbacher Schulweg zum Hindernislauf

Der Schulweg entlang der Romanshornerstrasse ist gemäss einer Wittenbacher Mutter noch gefährlicher geworden. In einem Brief an den Gemeindepräsidenten fordert sie Sicherheitsmassnahmen.
Perrine Woodtli
Die zwei Fussgängerstreifen auf Höhe der Migros wurden aufgehoben und durch einen neuen Streifen ersetzt. (Bild: Perrine Woodtli)

Die zwei Fussgängerstreifen auf Höhe der Migros wurden aufgehoben und durch einen neuen Streifen ersetzt. (Bild: Perrine Woodtli)

Der Schulweg entlang der St. Gallerstrasse ist aus Sicht vieler Eltern eine Gefahrenzone. Der Weg sei unübersichtlich und gefährlich so der Tenor. Mitte September fand diesbezüglich ein Elternabend statt. Derzeit erarbeiten Fachleute des Kantons mögliche Massnahmen, welche die Strasse sicherer machen sollen. Am 8. November werden die Vorschläge an einem weiteren Elternabend präsentiert.

Auch die Romanshornerstrasse beschäftigt einige Eltern. Dort wird derzeit rege gebaut, ein zusätzlicher Grund zur Besorgnis. Die Wittenbacherin Valentina Galluccio hat Gemeindepräsident Fredi Widmer deshalb einen Brief geschrieben. «Durch die vielen Baustellen ist die Situation für die Kinder noch gefährlicher geworden», schreibt Galluccio. Sie begleite ihren vierjährigen Sohn täglich von der Bauholzstrasse zum Obstgarten-Kindergarten und erlebe, wie unsicher der Weg sei.

Bagger und Lastwagen versperren Gehwege

Unter anderem schreibt Galluccio, dass die Autofahrer die Kinder wegen der Baustellenabschrankungen oft gar nicht sehen. Zudem sei es für Fussgänger schwierig, den Weg durch die Baustelle zu finden. Es gebe zwar Fussgängerschilder, jedoch könnten die Kindergärtler oft noch nicht lesen. Teilweise würden die Bauarbeiten auch auf den Trottoirs stattfinden, weshalb die Kinder schon direkt über die Strasse geführt worden seien. Weiter schreibt die Mutter, dass immer wieder Bagger und Lastwagen die Gehwege versperren und die Kinder deshalb der Strasse entlang laufen müssen.

Aufgrund des Schreibens haben sich Vertreter von Kanton, Gemeinde und Kantonspolizei mit Valentina Galluccio getroffen, wie Fredi Widmer sagt. «Dabei wurde angeschaut, welche Massnahmen möglich sind.» Da sich eine Baustelle permanent verändere und wandere, seien die Möglichkeiten aber beschränkt. «Es bringt nichts, über Schilder zu diskutieren, die nach einem Monat bereits hinfällig sind», sagt Widmer. Immer neue Signalisationen könnten Kinder zudem verwirren und überfordern.

Als Reaktion auf den Brief wurden diese Woche nun zwei Fussgängerstreifen durch einem provisorischen an einer anderen Stelle weiter weg von der Baustelle ersetzt. Damit soll die Führung vereinfacht werden. Dies sei eine Massnahme gewesen, die im Hinblick auf die bevorstehenden Baustellenveränderungen gleich umgesetzt werden konnte.

Widmer betont, dass bei einer so ausserordentlichen Situation alle gefordert seien, sowohl die Gemeinde und der Kanton als auch die Eltern zusammen mit den Kindern. Leider seien Baustellen nicht ohne Unannehmlichkeiten zu betreiben, deshalb seien alle besonders gefordert.

Das könnte Sie auch interessieren:

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.