Bauprojekt
Ja zum 3,5-Millionen-Franken-Projekt: Die Kirchbürgerschaft gibt ihren Segen zur Renovation der Kirche St.Ulrich in Wittenbach

Die Kirche auf dem Hügel in Wittenbach kann saniert werden. Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger haben dem entsprechenden Antrag an der Kirchbürgerversammlung vom Montag zugestimmt.

Michel Burtscher
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Die Kirche St.Ulrich in Wittenbach.

Die Kirche St.Ulrich in Wittenbach.

Nik Roth (25. Februar 2020)

Es ist ein klares Ergebnis: Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger haben am Montagabend den Kredit für die Renovation der katholischen Kirche St.Ulrich und die Kapelle St.Nepomuk in Wittenbach mit 79 Ja- und nur einer Nein-Stimme angenommen. Damit ist der Weg frei für die Umsetzung des Generationenprojekts.

Die nächsten rund sechs Monate werde sich der Architekt nun um die Planung und Projektierung kümmern, sagt Walter Keller, der Präsident des Kirchenverwaltungsrates. Derzeit ist geplant, die Weihnachten dieses Jahr noch in der Kirche zu feiern und danach mit den Bauarbeiten zu beginnen. Diese dauern laut Keller voraussichtlich rund ein Jahr und wären damit zum Jahreswechsel 2023/24 abgeschlossen.

Der Verwaltungsrat will ein breit abgestütztes Projekt

Die Kosten für die Renovation der beiden Gotteshäuser belaufen sich auf knapp 3,5 Millionen Franken, darin inbegriffen ist auch der Ersatz der Elektroheizung. 1,7 Millionen Franken übernimmt der katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen, 100'000 Franken kommen aus dem Reservefonds der Kirchgemeinde. Auch von der kantonalen Denkmalpflege erwarten die Verantwortlichen einen Beitrag.

In den nächsten Monaten soll zudem eine Gestaltungskommission, in der verschiedene Personen aus der Bevölkerung sitzen, bei der Umsetzung des Projekts mitwirken. Das Gremium wird sich um Fragen kümmern wie etwa, wo der Alter künftig stehen oder wie der Eingang genau aussehen soll. Bei der Auflage des Projekts habe man gemerkt, dass die Meinungen auseinandergehen. Die Kommission soll sicherstellen, dass die Lösung breit abgestützt ist. Keller sagt:

«Immerhin muss sie nachher für 50 Jahre Bestand haben.»