Bauarbeiten im Zentrum Rorschachs: Sie sind fast auf Kurs

Lärm, Staub, Strassensperren: Die Arbeiten an den Werkleitungen in der Rorschacher Innenstadt sind nicht zu übersehen. Jetzt ist das Projekt wie geplant in die dritte Etappe gestartet.

Martin Rechsteiner
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Die Kirchstrasse ist noch mindestens bis November gesperrt. (Bild: Martin Rechsteiner)

Die Kirchstrasse ist noch mindestens bis November gesperrt. (Bild: Martin Rechsteiner)

Bei den Werkleitungssanierungen in der Rorschacher Innenstadt hat diese Woche die dritte Etappe begonnen. Diese betrifft die Kirchstrasse: Auf der Höhe Marktplatz/Berufsschule ist der Belag an mehreren Stellen aufgerissen, die Fahrbahn ist beidseitig gesperrt. Umleitungen sind signalisiert, auch ein Fussgänger-Verbotsschild steht vor einer der Baugruben. Bis am 2. November sollen die Arbeiten dauern.

Das Projekt ist in den vergangenen Wochen in Verzug geraten, dennoch konnte die dritte Etappe wie geplant am 1. Oktober beginnen. Die Arbeiten seien jetzt mehrheitlich auf Kurs, sagt Stadtschreiber Marcel Aeple: «An der Kirchstrasse kann es aber noch Verzögerungen geben. Die Arbeiten an der Signalstrasse sind mittlerweile abgeschlossen.»

Verzögerung bei den Stahlrohren

Ob das Projekt wie geplant bis Anfangs November abgeschlossen werden kann, ist unsicher: «Das Bauprogramm ist ehrgeizig terminiert. Aktuell müssen wir mit einer längeren Bauzeit rechnen, da sich der Rammvortrieb an der Kirchstrasse ein wenig verzögert hat», sagt Aeple. Arbeiter haben vergangene Woche mit Druckluft Stahlrohre für die Werkleitungen in den Boden gehämmert. «Ob der Baumeister die Verzögerung einholen kann, ist schwierig abzuschätzen.»

Der Bau der SBB-Doppelspur hingegen startet definitiv mit einer Verspätung. Der Bahnübergang Feldmühle bleibt somit noch länger offen als bis zum 23. Oktober. Wie lange, ist laut Aeple unklar: «Die Angelegenheit liegt bei den Gerichten.» Der Grund sind Einsprachen.