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Bauarbeiten auf St.Galler Friedhof: Neue Aufbahrungs- und Abschiedsräume

Auf dem St.Galler Friedhof Feldli haben die Abbruch- und Umbauarbeiten am alten Krematorium begonnen. Dadurch entstehen neue Abschieds- und Aufbahrungsräume.
Marco Cappellari
Die Baustelle im Friedhof Feldli in St.Gallen. (Bild: Marco Cappellari)

Die Baustelle im Friedhof Feldli in St.Gallen. (Bild: Marco Cappellari)

Im Feldli säumen Baucontainer den Weg zu den Friedhofsgebäuden. Bagger sind aufgefahren und das Gelände ums alte Krematorium ist eingezäunt: Der Umbau hat begonnen. Das alte Krematorium wird nach der Inbetriebnahme des neuen Krematoriums im vergangenen Jahr nicht mehr benötigt. Das Stadtparlament hat für den Umbau der alten Gebäude einen Kredit von über vier Millionen Franken bewilligt.

Ofenhaus wird zum Abschiedsraum

Das Projekt sieht vor, die ehemals vom Krematorium genutzten Räume abzubrechen. Diese befinden sich im Gebäudeteil, der die Kapelle und das ehemalige Büro des Friedhofgärtners mit den in Hufeisenform angeordneten Urnenhallen verbindet. Das Büro und das Besprechungszimmer des Friedhofgärtners werden an den Haupteingang verlegt. Das alte Ofenhaus, das die «Mitte» des Hufeisens bildet, wird zu einem neutralen Abschiedsraum umgestaltet.

Die Baupläne im Feldli: Oben der bisherige Zustand, unten in rot die Teile, die jetzt verändert werden. (Illustration: Hochbauamt der Stadt St.Gallen)

Die Baupläne im Feldli: Oben der bisherige Zustand, unten in rot die Teile, die jetzt verändert werden. (Illustration: Hochbauamt der Stadt St.Gallen)

Beim in Zukunft frei stehenden Kapellengebäude werden vier Aufbahrungsräume errichtet. Durch den Abbruch der Verbindungsräume zwischen Kapelle und Urnenhallen soll der Aussenraum offener gestaltet werden. Im Untergeschoss unter der Wiese bestehen diverse Räumlichkeiten aus dem Jahr 1983. Die darin enthaltenen Aufbahrungs-, Kühl- , Umsarg- und Technikräume sowie der Warenlift werden in Zukunft nicht mehr benötigt und können neu etwa als Lagerräume verwendet werden. Ein Zugang zu den Technikräumen bleibt bestehen.

Arbeiten dauern etwa ein Jahr

«Die Bauarbeiten dauern bis ungefähr Sommer 2019», sagt Susi Rehsteiner, Projektleiterin Planung und Bau der Stadt. Bis dann können keine Abdankungen und Aufbahrungen stattfinden. Für diese Zeit stehen gemäss Stadtparlamentsvorlage aber Lösungen zur Verfügung. Die Aufbahrungen erfolgen in den zwei Aufbahrungsräumen des neuen Krematoriums und falls nötig in den Friedhöfen Bruggen und auf dem Ostfriedhof.

Für kleinere Abdankungsfeiern bis 100 Personen steht zudem der Kirchenraum der griechisch-orthodoxen Gemeinschaft innerhalb des Friedhofs Feldli zur Verfügung. Grössere Abdankungen können während der Bauzeit in der katholischen oder evangelischen Kirche Bruggen durchgeführt werden.

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