Bands beim Proben über die Schultern schauen

Am kommenden Wochenende öffnen am Bandraumfestival Disorder ein Dutzend St.Galler Bands die Türen zu ihrem Proberaum und laden zu einer Entdeckungsreise ein.

Sandro Büchler
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Hier entsteht die Magie: Bereits früher gewährte die Band Karluk einen Einblick in ihren Proberaum. (Bild: Ralph Ribi - 24. September 2014)

Hier entsteht die Magie: Bereits früher gewährte die Band Karluk einen Einblick in ihren Proberaum. (Bild: Ralph Ribi - 24. September 2014)

Bevor eine Band vor Hunderten oder gar Tausenden von Zuschauerinnen und Zuschauern spielt, proben sie im Bandraum. Dort werkeln sie an Songs, experimentieren mit Technik, Instrumenten und Effekten, verwerfen Ideen und probieren Neues aus.

Viele haben eine Vorstellung davon, wie ein Proberaum aussieht: Eierkartons an den Wänden, haufenweise Kabel und leere Bierdosen. Ob dieses Klischee stimmt, davon kann man sich diesen Freitag und Samstag in der Stadt selbst überzeugen. Am Disorder-Festival öffnen 16 Bands, Kollektive, Musikerinnen und Musiker die Tür zu ihrem Proberaum. Interessierte können den Künstlern beim Proben über die Schultern schauen, kurzen Kostproben lauschen und mit etwas Glück einen zukünftigen Hit in seinem Entstehungsprozess hören.

Aus den Ideen wird ein Festivalauftritt

Nur schon die Namen der Bands wecken Interesse: Space Rider Chief und Tropical Depression teilen sich einen Proberaum in der Nähe des Kantonsspitals, Café Deseado probt im Linsebühl und das Local Bass Movement in einem unscheinbaren Bürogebäude mitten im Stadtzentrum. Karluk und Freizeittechnologie of Switzerland laden in die Reithalle ein und Locque und Too Mad in den Bandraum im Rotmonten-Quartier. Letztere haben vor kurzem am Szene Open Air in Lustenau gezeigt, wie aus dem Schaffen im Proberaum ein überzeugender Festivalauftritt wird. Alle Konzerte am hiesigen Bandraumfestival sind kostenlos. Die genauen Spielzeiten und Adressen der Proberäume finden sich online unter www.disorder.ch.

Die folgenden Bands öffnen die Türen zu ihrem Bandraum:

  • Fraine
  • No Brain Justice
  • Mo Klé
  • Café Deseado
  • Whisper
  • The Peoples Republic
  • Open Jam Session
  • Don Max
  • Local Bass Movement
  • Karluk
  • Locque
  • Too Mad
  • Space Rider Chief
  • Subaqua
  • Freizeittechnologie of Switzerland
  • Tropical Depression

Hinweis

Am Freitag öffnen die Proberäume ab 18 Uhr, am Samstag ab 21 Uhr. Die Auftrittszeiten variieren. Details unter www.disorder.ch