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Bald ist Saisonstart bei den Viehschauen

Am 14. September findet in Häggenschwil die Viehschau statt. Sie ist eine von vielen in der Region. Eine Übersicht.
Alexa Maier
Viehschau auf der Rietwies in Häggenschwil. (Bild: Urs Bucher)

Viehschau auf der Rietwies in Häggenschwil. (Bild: Urs Bucher)

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste Kuh im ganzen Land? Am Samstag startet in der Region die Viehschau-Saison. Doch welche Bedeutung hat die Viehschau heute noch für die Landwirte? «Sie motiviert Züchter zusätzlich, ihr Vieh gut zu halten. Und sie dient der Absatzförderung, denn an der Viehschau werden teilweise auch Kühe gehandelt», sagt Christian Manser, der beim landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen tätig ist. Zusätzlich werde an den Gemeindeviehschauen das Brauchtum gepflegt.

Ein Tier gewinnt den Wettbewerb, wenn es eine hohe Wirtschaftlichkeit aufweist. Diese wird in mehreren Kategorien gemessen. Beispielsweise an der Eutertiefe: Je höher das Euter über dem Sprunggelenk hängt, desto mehr Milch kann die Kuh geben. Das Becken ist ebenfalls ein Indikator. Wenn es ansteigend und schmal ist, verschlechtert es die Fruchtbarkeit einer Kuh. Ein Sieg an der Viehschau steigert den Wert der Kuh. «Es geht jedoch hierbei nicht um Geld, sondern um Ruhm und Ehre», sagt Manser.

Zahlreiche Viehschauen gibt es in der Region

Den Anfang der Viehschau-Saison in der Region macht Häggenschwil am Samstag auf der Rietwies. An ihrer Drei-Rassen-Viehschau nehmen auch Wittenbacher und Berger Bauern teil. Eine Woche später, am 21. September, findet der tierische Schönheitswettbewerb in gleich vier Gemeinden statt: in Eggersriet auf der Heimatwiese, in Gossau beim Schützenhaus Niederdorf, in Mörschwil im «Paradies» und in Muolen auf der Adler-Wiese.

In der Stadt St. Gallen werden an zwei Standorten ebenfalls Kühe zur Schau gestellt. In St. Georgen am 25. September, neu befindet sich der Schauplatz beim Skilift. Am 27. September findet die Viehschau beim Schlössli Haggen statt. In Andwil wird sie am 2. Oktober durchgeführt, wiederum am Standort Otmarsegg. Der letzte Wettbewerb ist in Waldkirch am 4. Oktober auf der Mollenwiese. Der Schaubeginn ist jeweils um 10 Uhr, nur in Mörschwil schon um 9.45 Uhr.

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