Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Autobahnanschluss Plus: Rorschach und Goldach zahlen je 2,125 Millionen an die Kantonsstrasse zum See

Die Gemeinden haben sich über die Kostenbeteiligung an der Kantonsstrasse zum See geeinigt. Goldach und Rorschach zahlen gleichviel, Rorschacherberg steuert freiwillig 1,5 Millionen Franken bei.
Jolanda Riedener
Die Autobahnausfahrt kommt im Bereich der Tännchen wieder an die Oberfläche. Die Kantonsstrasse zum See beginnt an der Sulzstrasse (vor den Gewächshäusern). (Bild: Jolanda Riedener)

Die Autobahnausfahrt kommt im Bereich der Tännchen wieder an die Oberfläche. Die Kantonsstrasse zum See beginnt an der Sulzstrasse (vor den Gewächshäusern). (Bild: Jolanda Riedener)

Sollte das Stimmvolk in knapp zwei Wochen dem Projekt «Autobahnanschluss Plus» zustimmen, verpflichten sich Goldach und Rorschach an einem Beitrag zur Kantonsstrasse zum See. Rorschacherberg hat an der Bürgerversammlung im Frühjahr bereits zwei Millionen Franken zugesichert.

Nun haben die Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg die interne Verteilung der Gemeindeanteile an die Kantonsstrasse zum See beschlossen und entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Goldach. In ihren Vernehmlassungsbeschlüssen zur Kantonsstrasse zum See, sichern die Räte dem kantonalen Tiefbauamt die Gemeindeanteile zu. Diese Anteile belaufen sich auf 8,24 Mio. Franken und werden nach dem Territorialitätsprinzip auf die Standortgemeinden Goldach und Rorschach verteilt. Danach trägt Goldach 6,34 Millionen und Rorschach 1,9 Millionen Franken. An die Gemeindeanteile sind Beiträge aus dem Agglomerationsfonds und des Kantons für den Langsamverkehr zu erwarten.

Halbe-halbe statt pro Fläche

«Eine Kostenteilung, wie sie das Gesetz vorgesehen hätte, wird diesem regionalen Projekt nicht gerecht», sagt Dominik Gemperli, Gemeindepräsident von Goldach und Sprecher von «Autobahnanschluss Plus». Die Verhandlungen mit Rorschach und Rorschacherberg seien sehr positiv verlaufen. Dies zeige, dass die Bereitschaft für Projekte, die über die Gemeindegrenzen hinaus reichen, da ist.

Die Kantonsstrasse zum See mit dem neuen Autobahnanschluss sei ein regionales Projekt, von dem die Gemeinden gleichermassen profitieren, heisst es in der Mitteilung weiter. Die drei Seegemeinden haben deshalb separate Vereinbarungen abgeschlossen, in denen sie die Aufteilung der Gemeindeanteile regeln. Danach beteiligt sich Rorschacherberg mit 30 Prozent an den Gemeindeanteilen von Goldach und Rorschach für den Langsamverkehr. Die Restkosten – nach Abzug der Beiträge von Bund und Kanton – tragen Goldach und Rorschach je zur Hälfte. Gestützt auf die heute vorliegenden Zahlen ergeben sich damit folgende Nettokosten: Goldach und Rorschach zahlen je 2,125 Mio. Franken und Rorschacherberg 1,5 Mio. Franken.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.