Auswärtsspiel
Seit zehn Spielen gegen GC Amicitia unbesiegt – St.Otmar in Zürich in der Favoritenrolle

St.Otmars NLA Handballer gastieren am Donnerstagabend um 19.15 Uhr beim Zweitletzten GC Amicitia in Zürich.

Fritz Bischoff
Merken
Drucken
Teilen
Auf ihn ist Verlass: St.Otmars Torhüter Aurel Bringolf wehrt einen Angriff von GC Amicitia ab.

Auf ihn ist Verlass: St.Otmars Torhüter Aurel Bringolf wehrt einen Angriff von GC Amicitia ab.

Michel Canonica

GC Amicitia ist diese Saison weit unter seinen Ansprüchen geblieben. Nach 20 Runden sind die Zürcher mit nur einem Sieg und zwei Unentschieden auf dem zweitletzten Platz der Tabelle.

Der Rückstand auf den drittletzten RTV Basel beträgt acht Punkte. Es droht die Abstiegsrunde. Deshalb haben die Zürcher in der WM-Pause die Reissleine gezogen und sich nach einem Jahr von ihrem Trainer Jakub Szymanski getrennt.

Petr Hrachovec soll das Team ins Mittelfeld führen

Zum Nachfolger des ehemaligen Spielers von St.Otmar wurde Petr Hrachovec berufen. Der 48-jährige Tscheche, der zuvor während sieben Jahren bei den Kadetten Schaffhausen erfolgreiche Arbeit geleistet hatte, wurde mit einem Vertrag bis Ende Saison ausgestattet und soll das Team ins Mittelfeld der der Tabelle führen.

Dieses Ziel wird nicht nur mit einem neuen Trainer, sondern zusätzlich noch mit drei neu verpflichteten Spielern angestrebt. Neu laufen für GC Amicitia der weissrussische Rückraumspieler Anton Prakapenia, der deutsche Kreisläufer Jonas Dell sowie der israelischen Kreisläufer und Nationalspieler Tomer Bodenheimer auf.

In den ersten drei Partien dieses Jahres haben die drei Neuverpflichtungen gezeigt, dass sie für ihr Team durchaus eine Verstärkung sind. Trotzdem gingen alle Spiele verloren.

St.Otmar-Trainer Zoltan Cordas

St.Otmar-Trainer Zoltan Cordas

Nik Roth

Cordas muss auf Wüstner und Kaiser verzichten

St.Otmar wird deswegen kaum weniger gefordert sein. Der Druck beim Gegner ist noch grösser geworden. Die St.Galler können weiterhin nicht in Bestbesetzung antreten. Die Verletzten Frédéric Wüstner und Severin Kaiser stehen Trainer Zoltan Cordas weiterhin nicht zur Verfügung, auch Dominik Jurilj ist noch fraglich.

Trotzdem bleiben die St.Galler in der Favoritenrolle – nicht nur aktuell, sondern auch von der Historie her. Seit zehn Spielen und damit seit dem April 2017 haben sie gegen die Zürcher nie mehr verloren.