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«Barrierenstadt» Rorschach erhält eine Ausstellung im Kornhaus

Das Museum im Kornhaus in der Hafenstadt öffnet im April seine Tore. Die Betreiber arbeiten in diesen Wochen an der neuen Ausstellung. Ein besonderes Augenmerk widmen sie Rorschachs Bahnschranken.
Laura Manser
Verkehr im Fokus: Der operative Museumsleiter Pascal Fuhrimann experimentiert an einem Objekt für die neue Ausstellung. (Bild: Laura Manser)

Verkehr im Fokus: Der operative Museumsleiter Pascal Fuhrimann experimentiert an einem Objekt für die neue Ausstellung. (Bild: Laura Manser)

Bemalte Wände, dreidimensionale Illusionen und ein bewegliches Kunstobjekt holen die Besucher bereits im Eingangsbereich in die Welt der Bewegung ab.

Die Verantwortlichen des Museums im Kornhaus in Rorschach arbeiten an einer neuen Ausstellung. Sie soll am 15. April ihre Tore für die Besucher öffnen. 2018 stand das Thema Bewegung im Vordergrund.

Das Thema Bewegung wird auch dieses Jahr wieder aufgegriffen. Die Mitarbeitenden erweitern bestehende Objekte, neue kommen hinzu. Sie sollen Rorschach als «Barrierenstadt» darstellen. «In Rorschach sind die Bahnschranken pro Stunde länger unten als oben», sagt Pascal Fuhrimann mit einem Augenzwinkern. Er ist operativer Museumsleiter. Den «Barrieren-Aspekt» will er auf witzige und innovative Weise in die Ausstellung einbeziehen. Die Museumsbesucher sollen beides: experimentieren und schmunzeln.

Viele Ideen, wenig Spielraum

Im Fokus der neuen Ausstellung stehen zudem Besonderheiten des Rorschacher Verkehrs, verschiedene Energieformen und bewegte Kunst. Damit wollen die Veranstalter Besucher zur aktiven Teilnahme animieren.

«Den Kindern fehlt heutzutage das mechanische und analoge Verständnis», sagt Fuhrimann. Mit einem Entwicklungspark im Museum will er Kinder im Umgang mit dem technologischen Fortschritt fördern.

Die Gestaltung und den Bau der Kunstobjekte übernimmt das dreiköpfige Team, so gut es geht, selbst, denn das Museumsbudget ist beschränkt, wie Furhimann sagt. «Wir sind finanziell stark auf unsere Sponsoren angewiesen.» Da das Team vergangenes Jahr aus zeitlichen und finanziellen Gründen nicht alle Konzepte umsetzten konnte, realisiert es jetzt die übriggebliebenen.

Besucher verursachen Schäden

Auch Reparaturen stehen in den Wintermonaten an. «Bei interaktiven Projekten muss man damit rechnen», sagt Fuhrimann. Zum Beispiel fixieren er und sein Team Objekte, die vorher noch lose waren, mit Holzbrettern.

Die Besucher dürfen auch in der diesjährigen Ausstellung wieder strampeln. Damit liefern sie Energie für eine Kugelbahn. Solarzellen setzen ein Flugzeugmodell in Bewegung. Freuen dürfen sich die Besucher zudem auf einen Hindernispark, den sie durchlaufen müssen, ohne den Alarm auszulösen. Weiter wartet im April eine Miniatur der Rorschacher «Barrierenstadt» sowie eine Kugelbahn aus Recyclingmaterialien auf sie.

Hinweis

www.museum-rorschach.ch

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