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Beizentouren, Instagram und Überraschungen: Fünf Kandidaten fürs Gemeindepräsidium sind in Thal auf Stimmenfang

Ende September ist Wahltag in Thal: Die Kandidaten sind auf Stimmenfang und buhlen um Wähler. Die Methoden der potenziellen Nachfolger für Gemeindepräsident Röbi Raths sind unterschiedlich.
Jolanda Riedener
Fünf Kandidaten wollen die Nachfolge von Röbi Raths antreten und ins Thaler Gemeindehaus einziehen. (Bild: Jolanda Riedener)

Fünf Kandidaten wollen die Nachfolge von Röbi Raths antreten und ins Thaler Gemeindehaus einziehen. (Bild: Jolanda Riedener)

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und der Wahlkampf ums Thaler Gemeindepräsidium nimmt Fahrt auf. Noch sind die fünf Kandidaten unterschiedlich aktiv. Pläne, wie sie bei der Bevölkerung ankommen wollen, haben alle.

Früh ist Felix Bischofberger (CVP) in den Wahlkampf gestartet. Als erster gab er seine Kandidatur bekannt und schickte bereits vor den Ferien Werbeflyer in alle Thaler Haushaltungen. Eine Website betreibt der Gemeinderat und Kantonsrat schon länger, nun wolle er auch in den sozialen Medien vermehrt Präsenz markieren. Kürzlich stellte Bischofberger ausserdem sein erstes Wahlvideo online: Thalerschwingend erklärt er, wie er die Gemeinde auch in Zukunft schwungvoll und Gewinn bringend weiterentwickeln will.

Auch wolle er eine weitere Flyeraktion starten: Darauf werden Daten und Veranstaltungen publiziert, an denen er teilnehmen werde. «Darunter Anlässe wie der Mittagstisch oder die Zwetschgenkilbi, wo ich jeweils ohnehin präsent bin.» Für seinen Wahlkampf werde er voraussichtlich 5000 bis 8000 Franken ausgeben.

Knatsch um Wahlplakate

Einen «bodenständigen» Wahlkampf strebt Michael Fitzi (SVP) an. Für ihn bedeutet das, an mehreren Veranstaltungen präsent zu sein, sowohl in parteipolitischem, als ungezwungenem Umfeld. «Meine E-Mail-Adresse und Telefonnummer sind bekannt, man kann bei Fragen jederzeit mit mir Kontakt aufnehmen», sagt er. Hinzu komme das Übliche wie Flyer und Wahlplakate. Aus eigener Tasche steuere er knapp 1000 Franken ans Wahlkampfbudget bei, für den Rest komme die Ortspartei auf, die auf Sponsoren und private Unterstützer zurückgreifen könne.

Seine Wahlplakate vorläufig bereits wieder abräumen musste Werner Reifler (CVP). Dies schildert SVP-Kandidat Michael Fitzi auf seiner Facebook-Seite: «Spannend, wenn man als Ratsmitglied vom eigenen Rat zurückgepfiffen wird.» Denn: Wahlplakate im Zusammenhang mit der Ersatzwahl fürs Gemeindepräsidium dürfen gemäss Ratsbeschluss erst ab dem 1. September aufgestellt werden. Laut Werner Reifler handelt es sich bei der Angelegenheit um ein Versehen, zu dem er stehe und ausserdem zeige, dass die Arbeit im Gemeinderat funktioniere.

In Thals Beizen auf die Wähler treffen

Ein erstes Flugblatt, auf denen Reiflers Kernbotschaften zusammengefasst sind, liegt bereits in Lokalen der Gemeinde auf. Weitere Flyer folgen. Auch sei er an diversen Anlässen in der Gemeinde anzutreffen. Auf Facebook, Instagram und seiner neuen Website, zeigt er digitale Präsenz. «Eine Beizentour hat bereits begonnen, der eine oder andere Event in der Gemeinde folgt ebenfalls noch», sagt Reifler. Wichtig sei ihm auch ein Wahlpodium, das derzeit in Planung ist, «wo ein 1:1-Vergleich zwischen den Kandidaten möglich wird». Seinen Wahlkampf finanziere er selber. Wie hoch sein Budget ist, nennt er nicht.

Geheime Pläne und Fleissarbeit

Bisher kaum in Erscheinung getreten ist Felix Wüst (FDP). Das sei Absicht, sagt er auf Anfrage. «Auf verschiedenen sozialen Medien werde ich aktiv kommunizieren, auch meine Website wird demnächst aufgeschaltet», sagt Wüst. Auf Bewährtes wie Flyer und Plakate setzt auch er. Sein Wahlkampf-Budget beträgt 10'000 Franken, wobei er auf Unterstützung von der Partei und Sponsoren zählen kann. Eine eher ungewöhnliche Aktion stehe noch bevor: Worum es genau geht, will Wüst aber noch nicht verraten.

Als einziger parteiloser Kandidat steht Rossano Sarcinella auf der Wahlkampf-Bühne. Ohne Partei im Rücken, verfüge er über ein bescheidenes Budget von 1000 bis 1500 Franken und kann vor allem auf die Hilfe von Freunden und Bekannten zählen. Zu seinen Standpunkten äussert er sich auf seiner Website. Dort sind auch Veranstaltungen aufgeführt, an denen er anzutreffen sei. «Derzeit bin ich dabei, meine Wahlflyer zu verteilen», sagt er. Diese bringe er alle persönlich zu den Haushalten in der Gemeinde.

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