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Schloss Wartensee schmeisst wilde Vampir-Party

Authentisch und schon fast ein wenig gruslig: Die Vampir Night im Schloss Wartensee hat Blutsauger aus der ganzen Region angezogen. Ob das Fest wieder stattfindet, ist noch nicht klar.
Vivien Huber
Verkleidung war ein Muss: Der Grossteil der Gäste erschien im Vampir-Look. (Bild: Vivien Huber)
(Bild: Vivien Huber)
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12 Bilder

Vampir Night in Rorschacherberg

Die fahlen Bäume am Waldweg werfen unheimliche Schatten im Scheinwerferlicht des Autos. Das Schloss Wartensee leuchtet in einem gespenstischen Rot. Die Vampir Night findet an diesem Donnerstagabend im Schloss seit 2012 zum ersten Mal wieder statt. Das Gemäuer verwandelt sich für eine Nacht in ein Gruselkabinett: Auf den Treppen leuchten Grabkerzen, vor dem Eingang steht eine Leichenkutsche mit Sarg.

Eine Vampirin faucht ziemlich authentisch mit gefletschten Zähnen. Von weiter hinten ist ein schrilles Lachen zu hören. Die Angst, doch noch gebissen zu werden, steigt. Ein Hingucker des schaurig schönen Spektakels sind die prachtvollen Verkleidungen der Besucher, die konstante Gänsehaut garantieren. Chris und Daniela Djuritschek haben sich besonders bemüht: Die Bestandteile ihrer Vampirkostüme haben sie selbst angepasst. «Wir haben eine Woche gebraucht, bis die Kostüme komplett waren», sagen die beiden. Einer der drei Organisatoren, Stefan Hafner, betont, dass das Spezielle an der Vampir Night sei, dass alle Besucher den Dresscode einhalten. «Mindestens 80 Prozent unserer Gäste verkleiden sich als Vampire.» Zum anderen sei die Vampir Night eine Art Klassentreffen. «Da die meisten Besucher aus Rorschach kommen, kennt sich hier fast jeder.»

«Es ist ein anderes Publikum als an einer Fasnacht»

Nicht umsonst war das Event schon Mitte Januar ausverkauft: «Es ist eine Veranstaltung, die zu Rorschach gehört», sagt der Besucher Peter Schwarber. Er hat sich in ein rotes Dracula-Kostüm geworfen. «Man trifft viele Leute, die man noch von früher kennt. Es ist ein anderes Publikum als an einer Fasnacht.» Eine blutverschmierte Vampirin sagt, dass sie es schätze, dass alle ähnlich verkleidet seien und das Schloss entsprechend gruselig dekoriert sei. «Das macht die spezielle Stimmung hier aus.» Auch andere wie Edith Knaus und Mirca Dalzotto loben die Deko in den verschiedenen Räumen des Schlosses. Das freut Organisator Stefan Hafner: «Wir haben die ganze Woche lang dekoriert. Die Leichenkutsche vor dem Eingang haben wir extra aus Bern einfahren lassen. Der Aufwand hat sich gelohnt.»

Vampire feiern zwischen Knoblauch und Holzpfählen

Jeder Raum hat sein eigenes Thema. So hängen im Raum «Van Helsing» blutverschmierte Laken und von den Wänden, im «Garlic Room» sind Holzpfähle und Knoblauch zu finden. Dies scheint die Vampire aber nicht davon abzuhalten, sich auch dort munter zu unterhalten und zu tanzen. Nebst den verschiedenen Räumen stellt die Liveband «Echte Helden» für viele ein Highlight des Abends dar.

Auf die Frage, wie der Abend verlaufen sei, antwortet Stefan Hafner: «Es ist gut, dass alle Organisatoren, die schon früher an der Vampir Night mitgewirkt hatten, dieses Mal wieder dabei sind. Unsere Erwartungen sind erfüllt.» Ob der Event wieder stattfinde, sei noch nicht geklärt. Durch die guten Erfahrungen, die Hafner und sein Team gemacht haben, fände er das aber umso schöner. «Fest steht jedenfalls, dass auch bei einem nächsten Mal die Tickets begrenzt sein werden. Die Vampir Night bleibt exklusiv.»

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