Auf ein Neues: Das Restaurant Concerto feiert seine Wiedereröffnung unter neuer Leitung

Das Restaurant Concerto in St.Gallen hat wieder offen. Neue Pächter haben es übernommen, wie auch die Bar im Theaterprovisorium und in der Tonhalle.

Viola Priss
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Die neuen Pächter: Marcos Stojkovic und Pascal Pieth im Concerto.

Die neuen Pächter: Marcos Stojkovic und Pascal Pieth im Concerto.

Bild: Aybüke Köseoglu

Passend zum Auftakt der neuen Theatersaison eröffnet das Restaurant Concerto ab Mittwoch unter neuer Geschäftsleitung seine kulinarischen Pforten. Pascal Pieth und Marco Stojkovic heissen die neuen Pächter. Sie haben mit dem «Concerto» auch die Bar des Theaterprovisoriums und die Tonhalle übernommen.

Hier, im gläsernen Wintergarten der Tonhalle, können Konzert- und Theaterfans zukünftig Gerichte von Coque au vin bis Hackbraten essen. Wobei Gäste derzeit vom Wintergarten aus nicht auf den Unteren Brühl sehen, sondern ans Theaterprovisorium:

Das Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl steht direkt vor dem «Concerto».

Das Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl steht direkt vor dem «Concerto».

Nik Roth

Gutbürgerliche Gerichte mit internationaler Note prägen die Speisekarte. Die Menüs seien häufig mit einer ganz privaten Botschaft versehen, sagt Pieth. So verstecke sich hinter mancher Speise das Leibgericht eines Dirigenten, eine Hommage an das Herkunftsland einer Tänzerin oder Ähnliches. «Es muss eben nicht immer die klassische Kalbsleber sein, das geht auch spielerischer» so Pieth, der ausser dem Concerto auch das Gasthaus Krone in Speicher betreibt.

Kaffe am Morgen, Zmittag und Kuchen am Nachmittag

Im neuen «Concerto» können Künstler und Gäste aufeinander stossen, anstossen, und das auch bis zu einer Stunde nach der Aufführung. Gemütlich den Abend ausklingen lassen, aber auch zu morgendlichem Kaffee, zum Zmittag und zu Kuchen wollen die beiden Gastronomen einladen. «Der Ort hat eine ganz besondere Stimmung, zwischen Kultur und und Gastronomie», sagt der neue Restaurantleiter Pieth.

Die beiden kennen die Räume «in und auswendig», da sie beide bereits jahrelang im Restaurant des Theaters mitgearbeitet haben. Sie freuen sich deshalb umso mehr, sagt Stojkovic, auf die Rückkehr aber auch die neue Herausforderung im «alten Zuhause».

Geöffnet ist unter der Woche von 9 bis 23 Uhr, an Samstagen 11 bis 22 Uhr, Sonntags 10 bis 22 Uhr, bei Spätvorstellungen in Tonhalle oder Theater stets eine zusätzliche Stunde im Anschluss, «inklusive kleiner Nachtkarte», sagt Pieth. Ab Oktober wollen die neuen Pächter ausserdem, ganz neu, einen Sonntagsbrunch im Theaterprovisorium anbieten.

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