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Auf dieser Route kann St.Gallen mit dem Mountainbike umrundet werden

Rund um St.Gallen geht es auf und ab – perfekt für eine Umrundung mit breiten Reifen.
Peter Hummel
Im Riederenholz, an der Nahtstelle zwischen Natur und Stadt führt ein Singletrail entlang. (Bild: Peter Hummel)

Im Riederenholz, an der Nahtstelle zwischen Natur und Stadt führt ein Singletrail entlang. (Bild: Peter Hummel)

Der Start für die Stadtumrundung liegt auf Drei Weieren – und bietet via Notkersegg und Hueb Gelegenheit zum Einrollen. Im Gitzibüel eröffnet sich dann eine spektakuläre Aussicht: vom Stephanshorn bis weit über den Bodensee. Im Schaugenhof liegt die erste geografische Extremität, der östlichste Punkt. Dann führt die Strecke unter dem Bergbach-Autobahnviadukt hindurch. Wer hätte gedacht, dass sich dort im Lerchental ein erstes Badeplätzchen befindet?

Im Höchsterwald treffen Mountainbiker den ersten interessanten Single Trail an. Eine «hydrologische Entdeckungsfahrt» wartet in der Lukasmühle: Regenbecken und Austritt der bis dort unterirdisch geführten Steinach. Gefolgt von einer Rosine für Zugliebhaber, der Südostbahn-Spange mit der neuen doppelspurigen Einfahrt in den Bruggwaldtunnel.

Blick vom Gitzibüel Richtung Vogelherd und Schachen. (Bild: Peter Hummel)Blick vom Gitzibüel Richtung Vogelherd und Schachen. (Bild: Peter Hummel)
Unter dem Autobahnviadukt ist es ganz Idyllisch: Eine erste Bademöglichkeit am Bergbach im Lerchental (Bild: Peter Hummel)Unter dem Autobahnviadukt ist es ganz Idyllisch: Eine erste Bademöglichkeit am Bergbach im Lerchental (Bild: Peter Hummel)
Singletrail an der Nahtstelle zwischen Natur und Stadt im Riederenholz. (Bild: Peter Hummel)Singletrail an der Nahtstelle zwischen Natur und Stadt im Riederenholz. (Bild: Peter Hummel)
Graffitis zieren das Regenbecken in der Lukasmüli. (Bild: Peter Hummel)Graffitis zieren das Regenbecken in der Lukasmüli. (Bild: Peter Hummel)
Im Espentobel treffen sich die Wege von Zügen, Velofahrern und Wanderern. (Bild: Peter Hummel)Im Espentobel treffen sich die Wege von Zügen, Velofahrern und Wanderern. (Bild: Peter Hummel)
Der Hätterensteg datiert aus dem Jahr 1920 und liegt gegenüber des Tierheims Sitterhöfli. (Bild: Peter Hummel)Der Hätterensteg datiert aus dem Jahr 1920 und liegt gegenüber des Tierheims Sitterhöfli. (Bild: Peter Hummel)
Beim Schiessstand Ochsenweid wird die Sitter erst überquert ... (Bild: Peter Hummel)Beim Schiessstand Ochsenweid wird die Sitter erst überquert ... (Bild: Peter Hummel)
... und dann der Scheibenstand unterquert. (Bild: Peter Hummel)... und dann der Scheibenstand unterquert. (Bild: Peter Hummel)
Badeplatz in der Spisegg. (Bild: Peter Hummel)Badeplatz in der Spisegg. (Bild: Peter Hummel)
Singletrail unter dem Autobahnviadukt. (Bild: Peter Hummel)Singletrail unter dem Autobahnviadukt. (Bild: Peter Hummel)
Der Sittersteg markiert den westlichsten Punkt der Veloroute um die Stadt. (Bild: Peter Hummel)Der Sittersteg markiert den westlichsten Punkt der Veloroute um die Stadt. (Bild: Peter Hummel)
Die Holzbrücke an der Kubelstrasse liegt auf 599 Metern über Meer und markiert den südlichsten Punkt der Stadtumrundung. (Bild: Peter Hummel)Die Holzbrücke an der Kubelstrasse liegt auf 599 Metern über Meer und markiert den südlichsten Punkt der Stadtumrundung. (Bild: Peter Hummel)
Die Hinterbergstrasse hat ein Gefälle von 16 Prozent - Mountainbike-Terrain mitten in der Stadt. (Bild: Peter Hummel)Die Hinterbergstrasse hat ein Gefälle von 16 Prozent - Mountainbike-Terrain mitten in der Stadt. (Bild: Peter Hummel)
Beim Aussichtspunkt Rosenbüchel steht ein Holzkreuz. (Bild: Peter Hummel)Beim Aussichtspunkt Rosenbüchel steht ein Holzkreuz. (Bild: Peter Hummel)
Von der Solitüde aus bietet sich eine wunderbare Rundumsicht: Von der Stadt über den Bodensee bis zu den Hügeln des Appenzellerlands. (Bild: Peter Hummel)Von der Solitüde aus bietet sich eine wunderbare Rundumsicht: Von der Stadt über den Bodensee bis zu den Hügeln des Appenzellerlands. (Bild: Peter Hummel)
Ein Leckerbissen für echte Mountainbiker: Drop im Sennholz, unterhalb des Ringelbergs. (Bild: Peter Hummel)Ein Leckerbissen für echte Mountainbiker: Drop im Sennholz, unterhalb des Ringelbergs. (Bild: Peter Hummel)
Der Rütiweier dient bei Hochwasser als Rückhaltebecken, das bis zu 10000 Kubikmeter zu fassen vermag. (Bild: Peter Hummel)Der Rütiweier dient bei Hochwasser als Rückhaltebecken, das bis zu 10000 Kubikmeter zu fassen vermag. (Bild: Peter Hummel)
Sicht vom Freudenbert auf den Alpstein. (Bild: Peter Hummel)Sicht vom Freudenbert auf den Alpstein. (Bild: Peter Hummel)
Ziel und Start zugleich: Die Drei Weieren. (Bild: Peter Hummel)Ziel und Start zugleich: Die Drei Weieren. (Bild: Peter Hummel)
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Velotour rund um die Stadt St.Gallen

Das Galgentobel ist schnell durchquert, dank dem für den Bahnbau asphaltierten Weg. Flugs geht es dem nördlichsten und zweittiefsten Punkt der Route entgegen, der Brücke zur Obertobelstrasse. Für rund sechs Kilometer führt die Strecke über Wittenbacher Boden und direkt zur Sitter. Vom Gatter zum Unterlässerhof geht es abwärts – eine Sausefahrt fast wie von einem Pass hinunter. Mit 549 Metern ist der Tiefstpunkt der Tour erreicht.

Die Karte zur Stadtumrundung

Ab hier führt der Weg acht Kilometer in nächster oder unmittelbarer Nähe der Sitter entlang und vorbei an unzähligen Bade- und Picknickplätzen: Sitterstrandweg, Hätterensteg, im Tunnel unter dem Scheibenstand Ochsenweid hindurch, Spisegg, Burentobel, Sittertal, Kubel. Bei der Spisegg-Holzbrücke geht es auf die Spur des St.Galler Brückenwegs; fünf von dessen acht Übergängen liegen auf der Route, darunter der Rechensteg, eine Hängebrücke von 1882.

Der Sittertalsteg markiert den westlichsten Punkt. Nun ist der Höhepunkt der Tour fast erreicht: Der Indianertrail unter der Kräzerenbrücke – ein wilder Pfad, der auf keiner Karte verzeichnet, aber fast durchgängig befahrbar ist. Das Kraftwerk Kubel befindet sich am südlichsten und letzten Wendepunkt der Stadtrundfahrt.

Das schönste Panorama bietet der Blick von der Solitüde

Jetzt beginnt der längste Aufstieg, von 599 Metern über Meer auf das «Dach der Tour», Menzlen auf 888 Metern. Als Belohnung wartet ein herausfordernder Singletrail über Nagelfluh zur Solitüde, die das schönste Panorama der ganzen Tour bietet, vom Alpstein bis zum Bodensee.

Der Ringelberg mag aufgrund der Sternwarte bekannt sein; wohl nur Pfadfinder und Biker kennen aber den verschlungenen Pfad bis zur Spitze. Hier wartet der zweite Bergpreis – und der vielleicht schönste Downhill–Singletrail. Doch die Tour ist noch nicht zu Ende: Erst gilt es St.Georgen zu umrunden. Also geht es weiter, rauf übers Bädli zum Rütiweiher, dessen Neuanlage einen Abstecher lohnt.

Über Laderen und Sonder wird mit dem Freudenberg der letzte Hügel erklommen, einer der mit 887 Metern Menzlen kaum nachsteht. Wer auf dem Freudenberg ankommt, hätte ein grosses Bier verdient; schade, dass hier wie auf der Solitüde kein Gasthaus mehr steht. Dafür locken die Drei Weieren für einen finalen Schwumm.

Das braucht es für die Stadtrundfahrt

Für die Veloumrundung der Stadt ist ein Mountainbike erforderlich, allenfalls auch ein Gravelbike. Ein Velo mit Elektroantrieb hilft bei den Anstiegen nach Kronbühl, vom Kubel und auf Menzlen. Ansonsten müssen diese Anstiege allenfalls zu Fuss bewältigt werden.

Natürlich ist die Runde keine reinrassige MTB-Tour – immerhin bietet sie mit zehn Passagen von insgesamt acht Kilometern Länge einen erstaunlich hohen Anteil Singletrails: Notkersegg – Schaugenhof, Höchsterwald, Espentobel, Holengartenweg (Kronbühl), Wägenwald (Kräzern), Menzlen – Solitüde, Ringelberg, Rütiweiher, Freudenberg – Biserhof.

Gesagt sein soll, dass wohl nicht alle Wege legal sind. Das Befahren des Pfads vom Recylingcenter der Max Müller AG an der Burgruine Falkenstein vorbei zum Bergbach ist zwar absolut rechtens, doch das Passieren der Schranke am Eingang braucht Selbstvertrauen. Auf wenig Verständnis stösst eine angerostete allgemeine Fahrverbotstafel am Lässerhofweg – diese stammt definitiv aus der Vor-Mountainbike-Ära.

Sodann wurden einige Wanderwege benutzt, die zwar nicht mit einem Fahrverbot belegt sind; doch im Kanton St.Gallen ist die Bündner Praxis, dass Wanderwege auch Bikern offen stehen, wohl noch nicht allgemeine Usanz.

Auf dem Gebiet der Stadt St.Gallen gibt es keine Touren von Mountainbikeland Schweiz. Immerhin beginnt hier die Route 55 «Wildmannli Bike» St.Gallen-Altstätten, welche ab Liebegg ins Appenzellerland sticht. Auf private Initiative der Bikerszene entstand zudem 2013 der drei Kilometer lange Waldegg Trail vom oberen Stueleggwald bis zum Untern Brand; das letzte Teilstück nach St.Georgen ist noch in Arbeit.

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