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Auf den Spuren der St.Galler Stadtnatur

Die Botanikerin Lea Bona lädt diesen Sommer zu drei Rundgängen. Nicht in den Wald, sondern in urbanes Gebiet. Sie erklärt, was für Pflanzen rund um die St.Galler Lokremise blühen.
Roger Berhalter
Viele Pflanzen trotz wenig Platz: Auch in der Stadt findet die Natur ihre Nischen. (Bild: PD)

Viele Pflanzen trotz wenig Platz: Auch in der Stadt findet die Natur ihre Nischen. (Bild: PD)

Stadt und Natur sind auch in St.Gallen zusammengerückt. Das gilt einerseits für die Fauna. Füchse, Dachse, Rehe, Igel und Mäusebussarde: Auch sie gehören längst zum Stadtbild, wie spätestens das Projekt «Stadtwildtiere» von Stadt, WWF, Pro Natura und Naturschutzverein gezeigt hat.

Anderseits blühen in der Stadt auch die Pflanzen. Mancherorts ist die Flora sogar vielfältiger als auf den intensiv genutzten Feldern der Landwirtschaft. Nicht selten wachsen in der Stadt viele Pflanzen auf engstem Raum.

Eine Reihe der Stiftung Lokremise widmet sich dieser Stadtnatur und bringt sie interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern näher. Die Botanikerin Lea Bona lädt zu drei Rundgängen rund um die Lokremise. Dieses Kulturlokal liegt im Stadtzentrum, direkt hinter dem Hauptbahnhof, und selbst dort «hat die Natur in Nischen ihren Platz gefunden», wie es in einer Mitteilung heisst.

Essbare und fremde Pflanzen

Auf dem ersten Rundgang am kommenden Dienstag, 9. Juli, geht es um essbare Wildpflanzen. Angekündigt wird «eine kleine Kulinarik-Reise durch das Grün am Wegesrand» sowie ein Blick auf Pflanzen, die unscheinbar und schon längst aus unseren Küchen verschwunden sind.

Auf dem zweiten Rundgang am Dienstag, 3. September, erzählt Lea Bona von gebietsfremden Pflanzen. Die Botanikerin wird einige dieser so genannten Neophyten vorstellen und vom Freund und Leid mit diesen eingeschleppten Pflanzen erzählen.

Auf dem dritten Rundgang am 24. September geht es schliesslich um die Stadtbotanik allgemein. Was blüht denn da in unserer Stadt? Was macht die Flora der Städte aus? Diese und weitere Fragen wird die Botanikerin beantworten und zu Pflanzen führen, die einem auf dem Weg zum Bahnhof, Kino oder Theater begegnen.

Die Rundgänge starten jeweils um 17.30 Uhr beim Haupteingang der Lokremise und dauern etwa eine Stunde. Sie finden bei jedem Wetter statt und kosten 20 Franken (inklusive Getränk). Nach den Rundgängen besteht in der Lokremise die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Anmeldung und Infos unter info@lokremise.ch oder 071 277 82 00

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