Auch die CVP fordert einen baldigen Ausbau des Wittenbacher Altersheims

Für die CVP ist eine Demenzstation in Wittenbach dringend.

Johannes Wey
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Der Entscheid des Verwaltungsrats gegen ein Haus 4 beim Kappelhof löst weiter Reaktionen aus.

Der Entscheid des Verwaltungsrats gegen ein Haus 4 beim Kappelhof löst weiter Reaktionen aus.

Urs Bucher

Wittenbach Der Entscheid des Verwaltungsrats der Alterszentrum Kappelhof AG kam unerwartet: Im Dezember gab er bekannt, das Wittenbacher Pflegeheim nicht um ein viertes Haus zu erweitern, sondern eine Demenzstation in den bestehenden Gebäuden zu realisieren. Innerhalb eines Jahres wolle man «erste Ideen» entwickeln.

Darauf reagierte zunächst die SP: In einem offenen Brief verlangte sie Mitte Januar, dass der Gemeinderat den Entscheid des Verwaltungsrats sistiere und ein weiteres Gutachten in Auftrag gebe. Die Alterszentrum Kappelhof AG gehört vollumfänglich der Gemeinde, Gemeindepräsident Oliver Gröble steht auch dem Verwaltungsrat der AG vor. Wenige Tage später kam der Gemeinderat dieser Forderung nach und gab ein weiteres Gutachten in Auftrag.

Nun schaltet sich auch die CVP in die Diskussion ein. In einer Medienmitteilung stösst sie ins selbe Horn wie die SP und stellt «sinngemäss dieselben Fragen». Unter anderem will sie wissen, wie sich der Entscheid mit dem Alterskonzept der Gemeinde vertrage, ob die Alterskommission in die weitere Entscheidungsfindung einbezogen werde und wie lange es bis zur Umsetzung dauern werde. Schliesslich sei die Schaffung einer Demenzabteilung doch dringlich.

Die CVP erinnert in ihrer Mitteilung auch daran, dass die Gemeinde gemäss Sozialhilfegesetz gegen 140 Pflegeplätze anbieten müsse und dass seit Jahren 30 bis 40 Wittenbacherinnen und Wittenbacher in auswärtigen Heimen untergebracht seien.