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St.Galler Sportpreis – Rolf Erdin, Simon Ehammer und Martin Rutishauser ausgezeichnet

Der Handballtrainer Rolf Erdin gewinnt den St.Galler Sportpreis in der Hauptkategorie.
Ives Bruggmann
Rolf Erdin wird im Pfalzkeller zum St.Galler Sportler des Jahres gekürt. (Bild: Benjamin Manser)

Rolf Erdin wird im Pfalzkeller zum St.Galler Sportler des Jahres gekürt. (Bild: Benjamin Manser)

Rolf Erdin ist auf den ersten Blick eine sonderbare Wahl als St.Galler Sportler des Jahres. Denn der ehemalige Handballer hat bereits vor mehr als zehn Jahren seine Spitzensportkarriere beendet. Weil er seither aber erfolgreich als Trainer amtet und zuletzt nicht nur Handballtrainer des Jahres bei den Männern, sondern auch Schweizer Meister und Supercup-Sieger mit den Frauen des LC Brühl wurde, ist er verdienter Preisträger.

Denn in der Hauptkategorie des St.Galler Sportpreises können neben aktiven Sportlern auch Trainer oder ganze Teams ausgezeichnet werden. «Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich diese Auszeichnung als Trainer erhalte», sagte Erdin. Der 42-jährige gebürtige Zürcher fügt hinzu:

«Handball ist eine Teamsportart. Ich bin nur ein Teil davon.»

Erdin führte den LC Brühl in der vergangenen Saison trotz Verletzungspech zum Meistertitel und in dieser Spielzeit kürzlich zum Supercup. Als Belohnung folgen am kommenden Wochenende in Schweden zwei Einsätze im Europacup. Erdin gewann die Wahl mit 41,7 Prozent der Stimmen. Die eine Hälfte der Stimmen geht auf die Jury zurück, die andere auf das Publikumsvoting im Vorfeld.

Auch Rutishauser und Ehammer ausgezeichnet

Ebenfalls nominiert in der Kategorie Sportler des Jahres waren der Judoka Timo Allemann und der Boxer Zino Meuli. Allemann, der im Judoclub Nippon St.Gallen trainiert, vertrat die Schweiz im vergangenen Jahr an der Judo-WM. Meuli, Mitglied des Boxclubs Sportring St.Gallen, wurde Weltmeister des Verbandes WBF.

Stadtrat Markus Buschor überreichte den Ehrenpreis an Martin Rutishauser. Der Stadtsanktgaller wurde für seine langjährige Funktion im Exekutivrat des Schweizerischen Olympischen Komitees und als Mitglied der Missionsleitung an sechs olympischen Spielen geehrt. Daneben fungierte er auf europäischer Ebene in der Kommission für das European Youth Olympic Festival.

Simon Ehammer über 110 m Hürden bei Weltklasse Zürich. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Simon Ehammer über 110 m Hürden bei Weltklasse Zürich. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Im Nachwuchsbereich siegte der Zehnkämpfer Simon Ehammer. Die grosse Sporthoffnung der Schweizer Leichtathletik erreichte im vergangenen Juli an der U20-Europameisterschaft den ersten Platz im Zehnkampf und gewann damit die Goldmedaille. Am vorletzten Wochenende wurde er zudem Schweizer Meister im Weitsprung. Die Auszeichnung mit Siegercheck über 3000 Franken wurde von Christoph Meier vom Panath­lon-Club St.Gallen übergeben. Ehammer verwies in der Publikumswahl die Dreispringerin Alina Tobler vom LC Brühl und die Mountainbikerin Ronja Blöchlinger auf die Plätze.

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