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«Attraktiver Weg von A nach B»: Gossau plant ein Fussgängerleitsystem

Mehr Strecken mit dem Velo oder zu Fuss zurücklegen – so sollen die Gossauer einen Teil zur Lösung des Verkehrsproblems beitragen. Um die Einwohner zum Gehen zu bringen, plant die Stadt, bis Ende 2020 ein «Fussgängerleitsystem» einzuführen. Verkehrsplaner Florin Scherrer erklärt, wie es aussehen könnte.
Johannes Wey
Florin Scherrer, Verkehrsplaner (Bild: PD)

Florin Scherrer, Verkehrsplaner (Bild: PD)

Was muss man sich unter einem Fussgängerleitsystem vorstellen?

Florin Scherrer: Fussgänger sollen geleitet werden und so einen direkten aber auch attraktiven Weg von A nach B finden. Mit welchen Mitteln steht noch nicht fest.

Es klingt, als wollen Sie einfach neue Wegweiser aufstellen.

Vermutlich wird es tatsächlich eine Form von Wegweisern geben. Denkbar sind auch Stelen, wie sie heute schon in ähnlicher Form auf dem Meier’schen Platz oder dem Kirchplatz stehen. Aber vielleicht gibt es auch einfach eine Onlinelösung, die sich über eine App abrufen lässt.

Richtet sich das Leitsystem an Einheimische oder Auswärtige?

An beide: Den Herisauer, der hin und wieder für eine Besorgung nach Gossau kommt, wie den Einheimischen. Es geht darum, den Leuten bewusst zu machen, dass eine Strecke im Zentrum oft in wenigen Minuten zu Fuss zurückgelegt werden kann, und das, ohne der Hauptstrasse zu folgen. Häufig ist man zu Fuss sogar schneller als mit dem Auto.

Was wollen Sie mit dem Leitsystem erreichen?

Um die Ziele im Stadtentwicklungskonzept zu erreichen, braucht es sicher mehr als das. Es ist nicht der grosse Wurf zur Lösung des Gossauer Verkehrsproblems. Doch das Zu-Fuss-Gehen soll Teil der Alltagsmobilität werden.

Wie wird das Leitsystem finanziert?

Weil wir noch nicht wissen, wie es aussehen wird, können wir noch nicht sagen, wie hoch die Kosten werden. Ich gehe aber davon aus, dass wir bis nächsten Frühling mehr wissen.

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