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Anwohner sammelten Unterschriften: In Abtwil soll es bald eine neue Tempo-30-Zone geben

In Abtwil soll nach den Sommerferien eine neue Tempo-30-Zone entstehen. Gehen in den kommenden Tagen keine Rekurse ein, steht dem Projekt nichts mehr im Wege.
In Abtwil soll eine neue Tempo-30-Zone entstehen. (Symbolbild: Reto Martin)

In Abtwil soll eine neue Tempo-30-Zone entstehen. (Symbolbild: Reto Martin)

Eine Unterschriftensammlung mit 124 Unterzeichnenden, eine Bürgerversammlung ohne Wortmeldungen zu diesem Thema: Nichts deutet darauf hin, dass Rekurse zur neuen Tempo-30-Zone in Abtwil eingehen werden. Im Quartier um die Alleestrasse, zu dem auch die Sennhüslenstrasse, die Büelstrasse und die Senderligstrasse gehören, sollen die Autos zukünftig langsamer fahren.

«Vor gut einem Jahr ist bei uns eine Petition eingegangen, die von Anwohnern des Quartiers lanciert wurde», sagt Thomas Meyer, Leiter des Bauamts Gaiserwald. «Anschliessend hat uns der Gemeinderat beauftragt, gemeinsam mit der Kantonspolizei ein Verkehrsgutachten zum Quartier zu erstellen.»

Die meisten fahren heute schon langsamer

Das Gutachten ergab, dass die Sichtweiten bei einer Maximalgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern an diversen Ausfahrten zu gering seien. Deshalb sei der Vorschlag der Anwohner von der Gemeinde übernommen worden. Die meisten Autofahrer seien bereits jetzt mit weniger als 50 Stundenkilometern unterwegs, sagt Meyer. Einzig die Alleestrasse lasse vom Bauprinzip her höhere Geschwindigkeiten zu. Dementsprechend werde das von den Autofahrern auch ausgenutzt. «Da man eine Tempo-30-Zone nicht für eine einzelne Strasse, sondern nur in einem ganzen Quartier einführen kann, sind auch die anderen drei Strassen einbezogen worden.»

Keine Rekurse erwartet

Noch bis am Freitag läuft die Rekursfrist für die Verkehrsanordnung. Da die Bürgerversammlung im März ohne Zwischenfälle verlief, rechnet Meyer nicht mit Rekursen. Diese laufen über das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons, weshalb er bisher noch nicht wisse, ob Rekurse erhoben wurden. Gibt es aus St. Gallen nach Ablauf der Frist grünes Licht, soll die Umsetzung des Projekts nach den Sommerferien angegangen werden. Wie in einer 30er-Zone üblich, sind verkehrsberuhigende Massnahmen geplant. Dazu gehören Fahrbahnverengungen und das Kennzeichnen von Rechtsvortritten. Die Kosten belaufen sich gemäss Meyer auf 60000 bis 70000 Franken.

So reibungslos verläuft die Einführung von Tempo 30 in Gaiserwald nicht immer. 2015 wurde bei der Bürgerversammlung ein Vorschlag für eine Tempo-30-Zone im Lindenwiesquartier in Engelburg abgelehnt. Damals wurde die Notwendigkeit einer 30er-Zone nicht erkannt, da der Grossteil der Autofahrer mit unter 40 Stundenkilometern unterwegs war. Aber vor allem die hohen Kosten von 100000 Franken führten zu heftiger Kritik. Das Vorhaben scheiterte deshalb trotz Fürsprache des Gemeinderats. (feg)

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