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Am Sonntag gilt es ernst für Rorschach, Thal und Steinach

Die Thaler und Steinacher wählen am Wochenende einen neuen Gemeindepräsidenten und in Rorschach geht es um Geld für einen Kredit.
Sheila Eggmann & Ines Biedenkapp
Das alte Garderobengebäude beim Sportplatz Pestalozzi in Rorschach. (Bild: Ines Biedenkapp)

Das alte Garderobengebäude beim Sportplatz Pestalozzi in Rorschach. (Bild: Ines Biedenkapp)

Am Sonntag wird gewählt und abgestimmt. Thal und Steinach bekommen je einen neuen Gemeindepräsidenten, die Rorschacher entscheiden über den Kredit für die Doppelnutzung beim Sportplatz Pestalozzi.

Ausgangslage Thal

In Thal zieht’s Röbi Raths in die Stadt: Der amtierende Gemeindepräsident wird ab 2020 Stadtpräsident in Rorschach. Deshalb muss für Thal ein neuer Gemeindepräsident her. Fünf Personen wollen Raths Amt beerben.

Die Thaler Kandidaten

Einer davon ist Werner Reifler (CVP), der seit acht Jahren im Thaler Gemeinderat ist. Der 48-Jährige bezeichnet sich als analytischen Menschen. «Ich möchte die Ursache beheben, ehe ich einen Entscheid fälle, ansonsten wäre es nur Symptombekämpfung.»

Ein weiterer Kandidat, Felix Bischofberger (CVP), er sitzt seit 2017 im Gemeinderat. Der 51-Jährige hat politische Erfahrung im Kantonsrat und führt zusammen mit seiner Frau eine Postagentur in Altenrhein.

Dem Kandidaten Felix Wüst (FDP) ist die Kommunikation mit der Bevölkerung wichtig. Ein Ziel des 55-Jährigen: «Das Dorf weiter beleben und so das Gemeindewohl steigern.»

Kandidat Michael Fitzi (SVP) bezeichnet sich als gradlinig und offen. Der 48-Jährige fordert, dass die Behördenlöhne nach unten angepasst werden. «Denn die Gemeindebehörde arbeitet für den Steuerzahlenden und nicht andersherum.»

Rossano Sarcinella (parteilos) schliesslich ist bei seiner Politik auf Konsens aus. Der 53-jährige Thaler wohnt seit 2007 in der Gemeinde. Er gehe Dinge mit einem breiten Blickwinkel und unvoreingenommen an.

Ausgangslage Steinach

Ein Steinach ist die Situation übersichtlicher. Gemeindepräsident Roland Brändli tritt zurück. Für sein Amt kandidieren drei Parteilose.

Die Steinacher Kandidaten

Einer davon, Michael Aebisegger, kann auf die Unterstützung der örtlichen Parteien SVP, CVP und FDP rechnen. Die Gemeinde würde der 48-Jährige vermehrt so aufstellen, dass sie als Dienstleistungsbetrieb für die Bevölkerung da ist.

Der 56jährige Andreas Graf wiederum setzt auf seine Unabhängigkeit. Er ist für die Artenvielfalt, eine schlanke Gemeindeverwaltung und erneuerbare Energien.

Der dritte Kandidat ist Roger Keller. Seine Stärken sieht der 50-Jährige in seiner Führungserfahrung und Kommunikationsfähigkeit.

Ausgangslage Doppelnutzung beim Sportplatz in Rorschach

Die Garderobenanlage auf dem Sportplatz Pestalozzi ist sanierungsbedürftig. Zudem fehlt es an Platz für Umkleiden für Jungen und Mädchen. Die Stadt Rorschach kam auf eine ungewöhnliche Idee das Problem zu lösen: Im Erdgeschoss einer neuen Anlage sollen sich Umkleideräume und Duschen befinden, während im Obergeschoss eine Gemeinschaftspraxis für Kinderärzte Platz für Behandlungs- und Beratungsräume hätten.

Die Stadt geht von Kosten in Höhe von 2,3 Millionen Franken aus. Bei der Abstimmung geht es darum, ob die Bürgerinnen und Bürger von Rorschach dem Kredit für das Projekt zustimmen.

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