Aescherwirte wollen «Loki» von Wasserauen nach St.Gallen holen

Das Restaurant «Loki» in Wasserauen muss Ende Jahr den Bahnhof Wasserauen verlassen. Als neuer Standort steht das Lattich-Areal in St.Gallen zur Diskussion.

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Die «Loki» in Wasserauen muss Ende Jahr umziehen.

Die «Loki» in Wasserauen muss Ende Jahr umziehen.  

Bild: PD

(fm1, evw) Es ist ein Ort, wo sich Wandervögel, Gleitschirmler oder Spaziergänger gerne eine Pause gönnen. Das Restaurant «Loki» beim Bahnhof Wasserauen. Der umgebauten Zugwagen der Appenzellerbahnen wird schon seit gut zwei Jahren von der Firma «Pfefferbeere» als Restaurant, Bar und Café betrieben, alles im Rahmen eines Zwischennutzungsprojekt. Ende Jahr läuft der Vertrag aus und wie FM1today berichtet heisst es für die «Loki»: umziehen.

Lattich als neuer Standort

«Wir können noch nicht klar sagen, wo die ‹Loki› in Zukunft stehen wird», sagt Pfefferbeeren-Geschäftsführer Gallus Knechtle. «Es werden verschiedene Standorte geprüft.» Ganz oben auf der Liste stehe das Lattich-Areal beim Güterbahnhof in St.Gallen.

Erweiterung der «Wilden Möhre»

Ein Gedanke, der Nahe liegt. Die Firma Pfefferbeere aus Bühler, welche auch Pächterin des weltbekannten Berggasthauses Aescher ist, betreibt auf dem Güterbahnhof im Lattichbau bereits das Restaurant «Wilde Möhre». «Kommt die ‹Loki› dorthin, wäre sie keine zweite Gastronomie, sondern eine Erweiterung der ‹Wilden Möhre›», sagt Gallus Knechtle.

Gäste aus Bern

Für Knechtle ist der Lattichbau ein spannender Ort, der sich immer mehr entwickelt. «Wir sind jetzt ein dreiviertel Jahr auf dem Platz, fühlen uns sehr wohl und glauben fest an den Standort.» Man habe ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn, könne regelmässig Veranstaltungen durchführen und bekomme viel positives Feedback von Gästen. «Erst am Wochenende waren sogar Gäste aus Bern hier und haben das Ambiente genossen. Darüber haben wir uns sehr gefreut.» Der Erfolg sei zu einem grossen Teil auch dem Betriebsleiter Raphael Bühler zu verdanken. «Er macht einen hervorragenden Job, holt die Bedürfnisse der Kunden und Nachbarn ab und setzt diese um», sagt Knechtle.

Neues Projekt in Wasserauen

Was mit der Gartenwirtschaft beim Bahnhof in Wasserauen geschieht, wenn kein Zugwagen mehr dort steht, ist noch offen. «Es war für uns definitiv eine gute Zeit in Wasserauen», sagt Gallus Knechtle. «Ist die ‹Loki› weg, wird es dort vermutlich ein neues, definitives Projekt geben.»