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Kommentar

Ärgern und weitermachen

«Schuldige zu suchen, bringt jetzt nichts», findet Rudolf Hirtl, Redaktionsleiter in Rorschach. Nun gilt es, weiterzumachen, bei der Strassenunterführung Stadtbahnhof.
Rudolf Hirtl

Die 14,5 Millionen Franken Mehrkosten für die Strassenunterführung im Zentrum von Rorschach sind kein Pappenstiel. Und die Nachricht wird nicht süsser, nur weil sie von Stadtpräsident Thomas Müller am Infoabend mit der gleichzeitigen Mitteilung über eine voraussichtliche Steuersenkung serviert wird.

Jetzt bei Behörden, Planern oder bei der Stadt- und Bauentwicklung Schuldige zu suchen, bringt aber wenig. Die Fehler in der Kostenplanung sind auch dem Umstand geschuldet, dass das Projekt in aller Eile durchgeboxt wurde, um die in Aussicht gestellten Bundesgelder nicht zu verlieren.

Nun gilt für Behörden und Stimmbürger: Kurz ärgern, schütteln und weitermachen. Die Unterführung ist ein wichtiger Mosaikstein in der regionalen Verkehrsplanung und nicht nur für das von Barrieren geplagte Rorschach von Bedeutung. Das Stadtrat muss nun alle Fakten auf den Tisch legen und für Kostensicherheit sorgen, um das Projekt neu zu lancieren. Nur so wird ein neuerliches Ja an der Urne möglich sein.

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