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Präsident des Handballclubs Goldach-Rorschach tritt trotz Spitzensaison ab

Seit vier Jahren steht Christoph Baumgartner dem Handballclub Goldach-Roschach vor. Nun gibt er den drittgrössten Schweizer Handballverein in neue Hände. Dieser ist derweil so erfolgreich wie noch nie zuvor.
Res Lerch
Christoph Baumgartner hat viele Höhepunkte mit dem Handballverein erlebt. Er übergibt einen erfolgreichen Verein. (Bild: Res Lerch)

Christoph Baumgartner hat viele Höhepunkte mit dem Handballverein erlebt. Er übergibt einen erfolgreichen Verein. (Bild: Res Lerch)

Im Vereinsleben gibt es wichtige Eckdaten. Das Bobby-Car-Rennen ist ein solches für Handballerinnen und Handballer am See. Am Samstag wird es auf der Waisenhausstrasse in Rorschach ausgetragen. «Es ist traditionell das Saison-Abschlussfest in unserem Verein», sagt Christoph Baumgartner, der seit 2014 den drittgrössten Handballverein der Schweiz präsidiert und das Amt im Juni abgibt. Er wolle sich beruflich neu ausrichten. «Wir blicken als Verein auf die erfolgreichste Saison seit der Fusion von 2010 zurück», sagt er mit berechtigtem Stolz.

«Unser erstes Damenteam konnte sich erfreulicherweise in der zweithöchsten Spielklasse der Schweiz halten. Und noch fast bedeutender für den Verein ist, dass es gelungen ist, das zweite Damenteam in die 2. Liga aufsteigen zu lassen. So wird es für uns einfacher sein, nachrückende Damen an einen höheren Spielrhythmus zu gewöhnen. Damit wird auch die Lücke zwischen Spitze und Breite schmaler werden», sagt der scheidende Präsident. Auch die anderen beiden Damenteams hätten sich beachtlich geschlagen.

Nachwuchsförderung als Erfolgsrezept

Ähnlich sieht es bei den Herren aus. Alle drei Herrenmannschaften dürfen auf eine gute Saison zurückblicken, die zweite und dritte Mannschaft haben ihre Gruppe sogar dominiert. «Auf die neue Saison hin werden wir das Hauptaugenmerk auf die Herren 1 richten, denn es ist wichtig, dass wir als regionaler Grossverein ein 1.-Liga-Team stellen können. Wir werden also alles daransetzen, um in der kommenden Spielzeit mindestens die Aufstiegsspiele in die erste Liga zu erreichen», gibt sich Christoph Baumgartner optimistisch.

Der HC Goro hat rund 450 Mitglieder. Im Aktivbereich sind 148 Spielende tätig, im Juniorenbereich sind es 181 Kinder und Jugendliche. «Die Organisation eines Vereins in dieser Grössenordnung ist auf der einen Seite spannend, auf der anderen Seite aber auch herausfordernd. Wir kommen aber nicht darum herum, der Jugend beste Voraussetzungen für ihr Hobby zu bieten», sagt Baumgartner.

«Wir haben deshalb eine umfassende Zusammenarbeit mit den Vereinen St.Otmar und SV Fides in die Wege geleitet. Wir erhalten dadurch bessere Möglichkeiten für die Jugendlichen und können damit eine optimale Förderung gewährleisten.» Für den Präsidenten ist klar, dass er zusammen mit dem Vorstand generell im Nachwuchsbereich zulegen will: «Das ist letztlich der einzige Garant für langfristigen Erfolg.»

Finanziell gut gestellt und Umsatz verdoppelt

Und noch etwas freut den scheidenden Präsidenten: «Die Fusion des HC Rorschach und des BSC Goldach im Jahr 2010 war mustergültig vorbereitet, und wir profitieren heute noch von den damaligen Zielsetzungen. Es gab aber auch Rücktritte in beiden Vereinen, die sich gegen eine gemeinsame Zukunft aussprachen.

"Wir haben vergangenes Jahr erstmals seit der Fusion wieder mehr Aktivmitglieder als vorher registrieren können.»

Was 2010 mit einem Umsatzvolumen von 130000 Franken begonnen hat, ist mittlerweile auf stolze 270000 Franken geklettert. «Eine realitätsnahe Perspektive für einen Verein dieser Grössenordnung verlangt ein fundiertes Sponsoring. Nur so können wir sicherstellen, auch künftig gut aufgestellt zu sein und in eine erfolgversprechende Zukunft blicken zu dürfen. Das ist aber wie alles andere auch mit hohem Aufwand verbunden», sagt Präsident Christoph Baumgartner.

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