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Abtwiler Jahrmarkt: Besucher trotzen dem Regen

Das schlechte Wetter hat die Abtwiler nicht davon abgehalten, den Jahrmarkt zu besuchen. Bei Zuckerwatte, Autoscooter und Musik liess es sich Gross und Klein gut gehen. Die Veranstalter sind zufrieden.
Katharina Schatton
Nachdem es das Wetter in den vergangenen zwei Jahren stets gut mit dem Jahrmarkt gemeint hatte, hatten die Besucher dieses Mal weniger Glück. Der Stimmung in Abtwil tat dies aber keinen Abbruch. (Bild: Benjamin Manser)

Nachdem es das Wetter in den vergangenen zwei Jahren stets gut mit dem Jahrmarkt gemeint hatte, hatten die Besucher dieses Mal weniger Glück. Der Stimmung in Abtwil tat dies aber keinen Abbruch. (Bild: Benjamin Manser)

Die Sonne hatte dieses Jahr keine so grosse Lust, den Abtwiler Jahrmarkt abzuwarten. Alles ist an diesem Wochenende von einem grauen Regenschleier überzogen. Der eigens für den Jahrmarkt abgesperrte Hauptstrassenabschnitt weist Ähnlichkeiten mit einer Seenlandschaft auf. Und doch: Die Laune der Besucher ist kaum getrübt. Farbenfroh und bunt sind nicht nur ihre Regenjacken und -schirme. Hier flitzen und rammen Autoscooter um die Wette, dort werden Karussellfahrten und ein paar Schritte weiter rosa Zuckerwatte angeboten. Auch manche Eltern wollen sich den Spass nicht entgehen lassen. Sie setzen sich hinters Steuer der Minigefährte und messen sich mit ihren Kindern. Die Discomusik und Lichteffekte im Hintergrund sorgen für die richtige Atmosphäre.

Kuchenduft und Schottlandfähnchen

Auch bei den Pausen zwischendurch kommen alle Generationen auf ihre Kosten. Zeitweise trommeln zwar dicke Regentropfen aufs Zeltdach des Gospelchors Gaiserwald und ein kühler Windstoss fegt herein. Bei gemütlichem Teelichterschein gibt es dort aber alles, was das Dessertherz begehrt. Inmitten von Kaffee- und Kuchenduft fliessen so die Tischgespräche von Gross und Klein ineinander.

Insgesamt acht Beizen bieten neben Süssem auch Mittagessen und die dazu passenden Getränke an. Sie sind das Kernstück des Jahrmarkts und durften ihn deshalb am Freitagabend schon eröffnen. Am Stand der Appowila Highland Games hat man passend dekoriert mit Schottland-Fähnchen und karierten Vorhängen an den Fenstern mit Blick zur Ponyweide. Dieser und der Turnverein gleich nebenan unterstützen sich gegenseitig bei gastronomischen Engpässen. Am Stand von Jungwacht und Blauring wartet man diesmal für die Kinder sogar mit Bücherkiste und einer Kletterwand auf, die fast dem Karussell Konkurrenz machen könnte. Neben den Abtwiler Vereinen haben verschiedene Auswärtige ebenfalls einen Platz auf dem Jahrmarkt gefunden: Handgefertigte Schreinerarbeiten, Gewürze und Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu Schmuck werden an den Ständen zum Verkauf angeboten.

Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt

Natürlich ist der Verkehrsverein, der den Jahrmarkt jeweils organisiert, auch zugegen. Zum ersten Mal als Präsident dabei ist Roland Gaspar, der nicht nur dort, sondern auch bei den «Goliknallern» eingebunden ist. Einem Verein für ausrangierte Fussballer, wie er ihn beschreibt, wo er vor über 20 Jahren ebenfalls als Präsident tätig war. «Einmal ein Vereinsmensch, immer ein Vereinsmensch», meint er dazu mit einem verschmitzten Lächeln. Im Grossen und Ganzen ist dieses Jahr alles beim Altbewährten geblieben. Neu eingeführt wurden Armbänder für die Kontrolle des Jugendschutzes bei dem Ausschenken von Alkohol: Jugendliche unter 16 haben rote Bändel an dem Armgelenk, diejenigen bis 18 Jahre orangene und Volljährige dürfen grüne tragen. Abgegeben werden diese vom VüCH. Mit dem Verlauf des diesjährigen Jahrmarkts ist Roland Gaspar durchaus zufrieden: «Natürlich ist die Besucherzahl zu einem Teil abhängig von der Witterung. Die letzten beiden Jahre waren wir dahingehend verwöhnt. Aber die Anwohner kommen zum Glück bei jedem Wetter.» Das sei eine der schönsten Seiten an diesem Event: «Der Zusammenhalt in der Gemeinde wird jedes Jahr aufs Neue gestärkt.»

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