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Die erste Abschlussklasse des Regionalen Leistungszentrums Fürstenland: Der Abschied der Wegbereiter

In einem Schaukampf gegen aktuelle und ehemalige Handballer von Fortitudo Gossau wurde der älteste Jahrgang des RLZ Fürstenland geehrt.
Ives Bruggmann
Philipp Näf von den «Legenden» gegen die U19-Spieler des Regionalen Leistungszentrums (RLZ) Fürstenland. (Bild: Ralph Ribi)

Philipp Näf von den «Legenden» gegen die U19-Spieler des Regionalen Leistungszentrums (RLZ) Fürstenland. (Bild: Ralph Ribi)

Sie waren schon da, bevor es das Regionale Leistungszentrum (RLZ) Fürstenland überhaupt gab: die Spieler des U19-Teams. Am vergangenen Wochenende wurde der «erste Jahrgang» des RLZ mit einem Spiel gegen «Legenden» von Fortitudo Gossau verabschiedet.

Streuli ist der Vater des Projekts

Auf jeder Stufe – U13, U15, U17 und U19 – schaffte dieser Jahrgang den Aufstieg in die höchste Junioren-Kategorie und trägt damit einen grossen Anteil am Erfolg des Nachwuchsprojekts, das vor vier Jahren offiziell den Betrieb aufnahm. In der kommenden Saison starten alle Teams in der Elite-Kategorie, was nicht zuletzt der Verdienst dieses Teams ist.

Vater des Ostschweizer Nachwuchsprojekts unter Federführung von Fortitudo Gossau ist Peter Streuli. Der abtretende Nachwuchschef war es, der vor etwa sechs Jahren alle sieben Vereinspräsidenten an einen Tisch brachte und sie von einer gemeinsamen Nachwuchsförderung überzeugte. Sein Nachfolger Raphael Kramer sagt:

«Das benötigte viel diplomatisches Geschick»

Die Idee Streulis war und ist es, die besten Handballtalente aus der Region zu fördern. Dafür kommen sie neben den Trainings in ihren Stammvereinen mehrmals wöchentlich nach Gossau. Entscheiden sie sich nicht für den Leistungssport oder reicht das Talent dafür nicht, kehren sie wieder zu ihren Stammclubs zurück. So werden sowohl der Leistungs- als auch der Breitensport gefördert. Ziel ist es, keinen Handballer zu verlieren.

Nun wechseln auf die kommende Saison 13 Spieler in den Männerbereich, drei davon wurden mit einem Nachwuchsvertrag ausgestattet und werden Teil der NLB-Mannschaft von Fortitudo Gossau sein. Alle anderen wechseln zurück zu ihren Stammclubs.

Mit Kramer in die nächste Runde

In einem unterhaltsamen Spiel bezwangen die «Legenden» die U19 des RLZ Fürstenland mit 25:22 vor über 250 Zuschauern. «Sie sind die Wegbereiter des RLZ, so wie es heute dasteht. Ihnen gehört der Dank», sagt Streuli, der künftig als Athletenbetreuer den neuen Chef Kramer unterstützt. «Wir können es noch besser machen. Das traue ich Raphael zu.» Das Projekt geht also in die nächste Runde.

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