Abkühlung mit ärgerlichem Ende: Ein Fisch im Mannenweiher beisst eine St.Gallerin in den Fuss

Ein Fisch hat eine St.Gallerin im Mannenweiher in den Fuss gebissen. Aufgrund starker Schmerzen ging sie schliesslich ins Spital.

Aybüke Köseoglu
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Der Biss des Fisches hinterliess eine tiefe Schnittwunde im Fuss der St.Gallerin.
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Die 32-Lährige entschied sich vorsichtshalber ins Spital zu gehen.

Der Biss des Fisches hinterliess eine tiefe Schnittwunde im Fuss der St.Gallerin.

Bild: 20 Minuten/PD

Eine 32-jährige St.Gallerin war am Montagnachmittag mit ihrem Mann und ihrem Kind zur Abkühlung auf den Drei Weieren. Mit einer Fussverletzung – vermutlich von einem Hecht – endete der Nachmittag zu ihrer Verärgerung im Spital.

Die St. Gallerin badete gerade im Mannenweiher als sie plötzlich etwas an ihrem Fuss spürte, wie «20 Minuten» berichtet. Sie sei daraufhin aus dem Wasser raus und habe gemerkt, dass sie am Fuss blutete. Irgendetwas hatte sie gebissen und eine tiefe Schnittwunde hinterlassen. Ihr war sofort klar, dass es ein Fisch war. Mehrere Leute seien zu ihr geeilt. Der Bademeister leistete erste Hilfe.

Aus Vorsicht entschied sich die Frau ins Spital zu gehen, wo der Biss genauer untersucht wurde. Um welchen Fisch es sich handelte, konnte nicht genau festgestellt werden.

Es wird vermutet, dass ein Hecht die St.Gallerin gebissen hat.

Es wird vermutet, dass ein Hecht die St.Gallerin gebissen hat.

Bild: Imago Images

Die Verletzte ist aber überzeugt, dass es sich bei dem Fisch um einen Hecht handeln muss. Sie habe Bilder von anderen Personen mit Bissverletzungen mit ihren verglichen. «Nach meiner Beurteilung handelt es sich um einen Hecht», sagt auch Marcel Zottele, Verantwortlicher von der Fischereiaufsicht auf Anfrage. Der Mannenweiher als Lebensraum für Hechte sei ideal. Darum sei es durchaus möglich, dass einer die Schwimmerin am Fuss gepackt hat.

Weitere Vorfälle entscheiden über Massnahmen

Ob und welche Massnahmen eingeleitet werden, entscheidet die Fischereiaufsicht. Zottele, der sich um den Vorfall auf den Drei Weieren kümmert, sagt:

«Wir werden den Vorfall weiter beobachten.»
Andreas Horlacher, Leiter Dienststelle Infrastruktur Bildung und Freizeit, Stadt St.Gallen.

Andreas Horlacher, Leiter Dienststelle Infrastruktur Bildung und Freizeit, Stadt St.Gallen.

PD

Andreas Horlacher, Leiter der Dienststelle Infrastruktur Bildung und Freizeit der Stadt St. Gallen ist nicht allzu überrascht über den Vorfall. «Wenn wir uns in ein Territorium von Tieren begeben, können sich diese bedroht fühlen.» Auch sei dies kein Einzelfall. Zudem sei bekannt, dass im Mannenweiher Fische leben. Darum müsse man mit der Möglichkeit eines Angriffes rechnen. Es sei aber nach wie vor nicht gefährlich, im Weier zu baden.