Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Abbruch im Zentrum von Wittenbach hinterlässt eine Lücke

Aufgrund des Überbauungsprojekts im Zentrum von Wittenbach, sind die Sozialwohnungen in den Martin-Blöcken nicht mehr bewohnbar. Fünf Bewohner wurden übergangsweise in einer Privatwohnung einquartiert.
Fabian Egger
Wo jetzt noch ein Teil des Martin-Blocks steht, beginnt schon bald der Aufbau eines neuen Migros-Gebäudes. (Fabian Egger)

Wo jetzt noch ein Teil des Martin-Blocks steht, beginnt schon bald der Aufbau eines neuen Migros-Gebäudes. (Fabian Egger)

Vom einen Trakt ist bereits nichts mehr zu sehen, der andere scheint noch praktisch unberührt. Inmitten von Trümmerteilen stehen Bagger und Arbeiter und machen sich gerade am verbleibenden Teil der Martin-Blöcke zu schaffen. Schon bald wird auch dieser dem Erdboden gleichgemacht. Durch den Abbruch der Martin-Blöcke, die dem Überbauungsprojekt im Zentrum weichen müssen, verliert die Gemeinde Wittenbach die drei Sozialwohnungen, die sie darin gemietet hatte. Diese will sie nun ersetzen.

Die neuen Wohnungen befinden sich im ehemaligen Kirchgemeindehaus an der Vogelherdstrasse 6 und werden aktuell umgebaut. «Vor zwei Monaten lebten noch fünf Asylbewerber in einer Sozialwohnung im Martin-Block, die anderen Bewohner haben wir bereits vorher umquartieren können», sagt Fredi Widmer, Gemeindepräsident von Wittenbach. Da das ehemalige Kirchgemeindehaus aber erst Ende August bezugsbereit ist, suchte die Gemeinde eine vorübergehende Lösung für die fünf Personen. «Eine Wittenbacher Familie meldete sich auf unsere Ausschreibung und bot uns eine Wohnung an, die wir dann für die Asylbewerber gemietet haben.» Von den ursprünglich fünf Personen sind nur noch deren vier übrig, da eine Frau ausgezogen ist und jetzt gemeinsam mit ihrem neugeborenen Kind in einer anderen Wohnung lebt.

20 Personen im Kirchgemeindehaus

Im ehemaligen Kirchgemeindehaus leben bereits jetzt neun Flüchtlinge. Sie wohnen im Obergeschoss des Hauses, weshalb sie der Umbau im unteren Teil des Gebäudes nicht tangiert. Dort entstehen zwei Wohnungsteile und ein Gemeinschaftsraum. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 182000 Franken gesprochen, welcher aber dem fakultativen Referendum unterstellt war. Deshalb konnten die Umbauarbeiten erst im Juni beginnen, obwohl schon länger klar war, dass für die Sozialwohnungen in den Martin-Blöcken Ersatz gefunden werden muss. Ende August sollten die vier Asylbewerber dort einziehen können. «Die neuen Wohnungen sollen je fünf bis sechs Personen Platz bieten», sagt Widmer. Ab August leben 13 Personen im Kirchgemeindehaus. Sieben weitere könnten nach und nach dazu kommen. Wer das sein soll, entscheidet das Wittenbacher Sozialamt. Laut Widmer wird darauf geachtet, dass unter den Bewohnern möglichst kein Konfliktpotenzial besteht und sie auch ethnisch gut zusammenpassen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.