Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Mörschwiler stimmen dem Umbau des Schulhaus Augarten deutlich zu

Die Mörschwiler Schulbürger stimmen dem Baukredit von 2,7 Millionen für die Sanierung des Schulhauses Augarten zu. In den Sommerferien sollen die Kinder in Provisorien zügeln.
Johannes Wey
Das Schulhaus Augarten steht unter Schutz. (Bild: Michel Canonica (21. November 2018))

Das Schulhaus Augarten steht unter Schutz. (Bild: Michel Canonica (21. November 2018))

Die Abstimmung über die Schulhaussanierung war die erwartet klare Sache. Dennoch gab sich Schulratspräsident Ulrich Illigen am Sonntag «positiv überrascht» ob der Deutlichkeit des Resultats: 943 Schulbürgerinnen und Schulbürger stimmten für die Sanierung, was einem Ja-Anteil von 78,8 Prozent entspricht. Die Stimmbeteiligung betrug 46 Prozent. «Es ist schön, dass die Bürger das Projekt so stark unterstützen», sagt Illigen.

Ulrich Illigen, Schulratspräsident Mörschil. (Bild: Urs Bucher, 13. März 2017)

Ulrich Illigen, Schulratspräsident Mörschil. (Bild: Urs Bucher, 13. März 2017)

Die Bauarbeiten sollen nun in den kommenden Sommerferien beginnen. Dazu wird laut Illigen als nächster Schritt die Baueingabe vorbereitet. «Vermutlich werden wir parallel dazu bereits erste Arbeitsvergaben vornehmen, damit wir in den Sommerferien mit dem Zügeln loslegen können.»

Die Nutzer des Schulhauses Augarten, zwei Kindergartenklassen, eine Spielgruppe, der Mittagstisch sowie logopädische und Förderangebote, müssen während voraussichtliche eines Schuljahres in Provisorien untergebracht werden. «Wir können alle Nutzer in Räumen der Schulgemeinde unterbringen. Das Konzept dazu steht im Grundsatz», sagt Illigen.

1878 erbaut und unter Schutz

Das Schulhaus Augarten wurde um das Jahr 1878 fertiggestellt. Es steht unter Ortsbildschutz und zählt als kantonales Kulturobjekt. Gemäss Abstimmungsvorlage ist es ein typisches Zeitzeugnis des Spätklassizismus. Mit der Sanierung wird es wieder zu einem «zukunftsfähigen Schulgebäude», argumentiert der Schulrat.

Die Gesamtkosten für das Projekt sollen 2,85 Millionen Franken betragen. 150000 Franken für den Projektierungskredit wurden bereits an der Schulbürgerversammlung 2018 gesprochen. Beim Umbau soll insbesondere die Raumaufteilung geändert werden. Die beiden Kindergartenklassen als Hauptnutzer zügeln vom Dachgeschoss ins Erdgeschoss und den ersten Stock. Diese Stockwerke teilen sie sich unter anderem mit der Förderung und der Logopädie. Die Spielgruppe und der Mittagstisch ziehen ins Dachgeschoss. Für die Barrierefreiheit wird im nördlichen Treppenhausteil ein Lift eingebaut. Ausserdem sind Verbesserungen bei Erdbebensicherheit und Brandschutz vorgesehen. Neu wird der Haupteingang auf der Nordseite liegen.

Mehr zum Thema:

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.