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Rheineck: Autobahn-A1-Sanierung wird günstiger als gedacht

Etwa 30 Millionen Franken weniger als budgetiert gibt der Bund für die Sanierung des A1-Abschnitts Rheineck-St. Margrethen aus. Im Oktober soll die Autobahn wieder ungehindert befahrbar sein.
Kurt Latzer

Es sind imposante Zahlen, die Astra-Projektleiter Dirk Stihl gestern anlässlich einer Baustellenbesichtigung des Autobahnabschnitts zwischen Rheineck und St. Margrethen präsentiert hat. In rund einem eineinhalb Kilometer langen Strassenabschnitt wurden an einem Tag etwa 3000 Tonnen Fahrbahnbelag eingebaut. Gegen 400 Tonnen Asphalt haben Arbeiter allein gestern unter der Autobahnbrücke in Buriet eingebaut. Für die Sanierung des gesamten Abschnitts rechnen die Planer mit 150000 Tonnen Strassenbelag.

Beläge und Lärmschutz haben nun Priorität

Bis vor den Sommerferien haben auf dem etwa acht Kilometer langen A1-Abschnitt 180 Leute gearbeitet, zurzeit sind es etwa 150. «Sobald die Hauptbelagsarbeiten abgeschlossen sind, werden es sukzessive weniger», sagt Dirk Stihl. Zurzeit konzertiert sich die Bauleitung auf den Einbau der Strassenbeläge und der Lärmschutzelemente. Pro Tag befördern Lastwagen durchschnittlich 40 der Segmente auf die Autobahn, fünf Tonnen schwer je Bauteil. «Zuerst bauen wir den Lärmschutz in Rheineck auf, am Schluss den zwischen Fussballplatz St. Margrethen und Richtung Zoll», sagt der Astra-Projektleiter. Beim Einbau der schweren Elemente wolle man den ganz frischen Fahrbahnbelag nicht zu sehr strapazieren.

123400 Tonnen Aushubmaterial

Das Volumen der neuen Lärmschutzwände beträgt 24000 Kubikmeter. Insgesamt haben Arbeiter 123400 Tonnen Aushubmaterial bewegt. Zurzeit montieren Arbeiter die neuen Leitplanken, insgesamt verbauen sie 28,2 Kilometer der Stahlstreben. Nicht nur die Schutzwände verringern den Strassenlärm, sondern auch der eigens fürs Astra entwickelte Fahrbahnbelag. Der Flüsterbelag reduziert den Lärm um etwa vier Dezibel.

Von den Sanierungsmassnahmen profitieren nicht nur die Fahrzeuglenker und vormals lärmgeplagten Anwohner der Autobahn, sondern auch die Natur. Verschmutztes Abwasser fliesst neu in spezielle Havariebecken, die am Fahrbahnrand, verteilt auf acht Kilometer, in den Boden eingelassen sind. «Damit verhindern wir die Verschmutzung des Alten Rheins und des Trinkwasserreservoirs Bodensee, falls Benzin, Öl oder Chemie ausfliesst», sagt Dirk Stihl. Zwischen September und Oktober will die Bauleitung mit den Hauptarbeiten fertig sein und den Autobahnabschnitt für den Verkehr freigeben.

Steuerzahler kommen besser weg

Als relativ gross bezeichnet Dirk Stihl die zu erwartenden Einsparungen. «Wir gehen heute davon aus, das Projekt, statt mit den vorgesehenen 190 Millionen Franken, mit unter 160 Millionen Franken abschliessen zu können», sagt der Projektleiter. Miteingerechnet sind die Kosten für die Sanierung der Autobahnbrücke in Buriet mit der damit verbundenen Absenkung der Fahrbahn um 80 Zentimeter.

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