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Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg steht 950 Stunden im Dienst

Die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg blickt zurück aufs vergangene Jahr. Von Insekten, Ölspuren und einem Wohnungsbrand war alles dabei.
Res Lerch
Karl Streule, René Ziegler, Remo Pfändler, Heiri Kägi. Raoul Fricker und Pascal Rubin (von links) wurden für insgesamt 140 Jahre aktiven Feuerwehrdient geehrt. (Bild: Res Lerch)

Karl Streule, René Ziegler, Remo Pfändler, Heiri Kägi. Raoul Fricker und Pascal Rubin (von links) wurden für insgesamt 140 Jahre aktiven Feuerwehrdient geehrt. (Bild: Res Lerch)

An der Hauptversammlung des Feuerwehrvereins Rorschach-Rorschacherberg haben 80 Mitglieder und 20 Gäste teilgenommen. Der Verein engagierte sich im vergangenen Jahr an verschiedenen Anlässen, zum Beispiel bei den Arbon-Classics oder am Rorschacher Stadtfest. Aufwendig sei gemäss Präsident Stephan Bischof jeweils auch die Austragung vom Schnellsten Rorschacher. «Über 50 Helferinnen und Helfer haben dazu beigetragen, dass optimale Wettkampfbedingungen herrschten und die Jubiläumsveranstaltung zu einem grossen Erfolg wurde», sagt Bischof. Es sind 460 Kinder gestartet. Durch die Anlässe konnte der Feuerwehrverein zusätzliches Geld in die Vereinskasse erwirtschaften.

Die Versammlung gedachte auch dem im vergangenen Jahr verstorbenen Ehrenmitglied Wolfgang Egger. Für die zurücktretende Aktuarin Jasmin Edelmann wählte die Versammlung neu Rebecca Eggenberger.

Kommandant Edgar Kohlbrenner. (Bild: Res Lerch)

Kommandant Edgar Kohlbrenner. (Bild: Res Lerch)

In seinem Kommandantenbericht zeigte Edgar Kohlbrenner, wie und wo die Feuerwehr zum Dienst für die Bevölkerung gerufen wird. Die Bandbreite sei gross: Von stechenden Insekten, einem Frosch im Absperrhahn, Wasser im Keller oder Verkehrsunfällen bis zum Wohnungsbrand, gebe es alles. «Nennenswerte Einsätze waren ein Wohnungsbrand mit 115 Einsatzstunden sowie ein Verkehrsunfall mit 61 Einsatzstunden», sagt Kohlbrenner. Gesamt leisteten Feuerwehrangehörige bei 133 Einsätzen rund 950 Stunden – im Vorjahr waren es 122 Einsätze mit 1550 Einsatzstunden. Zwölf Brandeinsätze führten zu einem Aufwand von 215 Stunden, Brandmeldeanlagen zu 239 Arbeitsstunden, Allgemeine Hilfeleistungen nahmen 133 Stunden in Anspruch und Dienstleistungseinsätze 155 Stunden.

107 Personen leisten Feuerwehrdienst

2018 sind 17 Angehörige aus der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg ausgeschieden oder zurückgetreten. Elementleiter Jürgen Weber tritt nach 20 Dienstjahren, Kurt von Allmen nach 21 und Matthias Haas nach 20 zurück. Aus beruflichen Gründen sind Johann Schneider nach neun Jahren und infolge Wegzugs, Flavio Kohlbrenner nach sieben Jahren, ausgetreten. 12 Kameraden sind ebenfalls infolge Umzug, aus beruflichen Gründen oder mangels Interessens ausgetreten. Derzeit zählt die Feuerwehr 107 Mitglieder. Zehn Kameraden haben ihre Grundausbildung am 7. Februar begonnen und werden im Sommer abschliessen.

Kommandant Edgar Kohlbrenner durfte Lt Frank Adolphs zum Oberleutnant, Kpl Andreas Looser zum Wachtmeister und Sdt Gian Poltera zum Korporal befördern. Sdt Heiri Kägi wurde für 30 Dienstjahre geehrt, Wm Karl Streule und Chemiefachberater Remo Pfändler für je 25 Dienstjahre. Seit 20 Jahren leisten Oblt René Ziegler, Wm Raoul Fricker und Wm Rubin Pascal Feuerwehrdienst.

Weiter freut sich Kohlbrenner über das neue Depot an der Heidenerstrasse in Rorschacherberg. Die Einweihungsfeier findet am 31. August statt. Die Bevölkerung kann das Depot bereits am Vortag besichtigen: In einer schweizweiten Aktion laden die Feuerwehren dann zur Nacht der offenen Tore.

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