860 Gossauerinnen und Gossauer fordern neue Veloquerung beim Bahnhof

Die CVP Gossau-Arnegg hat am Montag ihre Volksinitiative eingereicht.

Johannes Wey
Drucken
Teilen
Martin Pfister, Birgit Frei-Urscheler und Patrik Mauchle übergeben die Unterschriften Stadtschreiber Toni Inauen (von links).

Martin Pfister, Birgit Frei-Urscheler und Patrik Mauchle übergeben die Unterschriften Stadtschreiber Toni Inauen (von links).

Bild: Johannes Wey

Die Schachtel im Körbchen von Birgit Frei-Urschelers orangem Velo enthielt 861 beglaubigte Unterschriften. Die CVP-Delegation, der neben Urscheler auch ihre Parlamentskollegen Martin Pfister und Patrik Mauchle angehörten, reichte damit die Initiative für eine neue Fuss- und Veloquerung am Bahnhof Gossau ein.

«Es war ein dankbares Sammeln», sagte Mauchle. Auf der Strasse hätten Personen aus allen politischen Lagern unterschrieben und auf dem Postweg seien immer wieder Unterschriftenbögen eingesandt worden, auch von Unbekannten.

«Viele sehen eine Notwendigkeit, dass am Bahnhof etwas passiert.»

Stadt soll Projekt ausarbeiten

Das Initiativbegehren war im Dezember eingereicht worden. Die Initiative verlangt einen Projektierungskredit von 450'000 Franken, damit die Stadt innert dreier Jahre ein baureifes Projekt für eine Unter- oder Überführung ausarbeiten kann.

Eine Initiative habe gegenüber einer einfachen Anfrage oder einem anderen Vorstoss den Vorteil, dass die Bevölkerung von Beginn weg zeigen könne, dass ihr etwas am Thema liegt. Dazu sagte Martin Pfister:

«Damit ist auch der Druck auf die SBB grösser, hier Hand zu bieten.»

Die Initianten rechnen damit, dass das Stadtparlament die Initiative an seiner nächsten Sitzung im Mai behandeln kann - sofern sich die durch das Corona-Virus angespannte Lage bis dahin wieder normalisiert hat und das Parlament überhaupt tagen kann.