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8000 Besucher haben am Wochenende am BBC Open in Gossau gefeiert

Einige kamen wegen der Musik, andere wegen der Party: So oder so hat das BBC Open in Gossau am Wochenende erneut zahlreiche Besucher angelockt. Begeistert haben unter anderem die beiden Headliner Nico Santos und Kool Savas.
Lisa Wickart
Viele Hits und Ohrwürmer: Der deutsche Popsänger Nico Santos war am Freitagabend der erste Headliner. (Bild: Urs Bucher)

Viele Hits und Ohrwürmer: Der deutsche Popsänger Nico Santos war am Freitagabend der erste Headliner. (Bild: Urs Bucher)

«Gossau, seid ihr gut drauf?», schallt es aus den Lautsprechern. Das Publikum, das gespannt wartet, jubelt. Die Scheinwerfer gehen an und Nico Santos tritt auf die Bühne. «Lasst uns feiern, lasst uns singen, lasst uns tanzen», ruft er ins Mikrofon. Das lassen sich die Konzertbesucher nicht zwei Mal sagen. Nico Santos war einer der Headliner am diesjährigen BBC Open. Am Freitag- und Samstagabend fand der Anlass zum 15. Mal statt. Tausende Leute aus der Umgebung und von weiter her besuchten das Festzelt des BBC am Gossauer Bahnhof.

Am Freitag spielten neben Nico Santos auch der Aargauer Sänger Nick Mellow und der deutsche Rapper Kool Savas. Am Samstag standen der Walliser Musiker Juldem und Baschi auf der Bühne sowie der Latin-Pop-Musiker Loco Escrito und die DJs von «Gestört aber Geil». Den Auftakt des Festivals machte Nick Mellow. Mit lockerem Pop mit Folk-Einflüssen stimmte der Singer-Songwriter das überwiegend junge Publikum ein.

Lieder, die im Kopf bleiben

Als zweiter Musiker stand Nico Santos auf der Bühne. Besonders durch Songs wie «Rooftop» oder «Safe» ist der Sänger bekannt geworden. Nico Santos weiss, wie man mit dem Publikum interagiert. Immer wieder spricht er die Besucher an und animiert sie zum Mitsingen. Auch wenn man seine Musik nicht regelmässig hört, bleiben seine Lieder als Ohrwürmer im Kopf.

Eine junge Frau steht mit ihren Freunden in der Menge und tanzt zur Musik. «Ich bin vor allem wegen der Bands hier», sagt sie. Sie sei bereits zum dritten Mal am BBC Open. «Ich finde es cool, wie hier so viele Leute zusammenkommen und Spass haben.» Ähnlicher Meinung ist auch ein Pärchen, das weiter weg von der Bühne steht. «Als ich gesehen habe, dass Nico Santos kommt, wollte ich unbedingt kommen», sagt der junge Mann. Seine Freundin sei schon oft hier gewesen. «Wir haben alle unsere Freunde angestiftet, auch zu kommen.»

Anders sieht das eine Gruppe männlicher Jugendlicher. «Nico Santos Lieder sind zum Einschlafen», sagt einer. Sie seien nicht wegen der Musik gekommen. «Es geht viel mehr um die Leute, als um die Bands», findet sein Kollege. Genauso sieht das eine Frau, die an der Bar steht. Sie sei nur hier, um ihre Freundinnen zu treffen: «Ehrlichgesagt wusste ich gar nicht, wer heute auftritt.» Ein Paar hingegen kann den zweiten Headliner kaum erwarten. «Wir sind nur wegen Kool Savas gekommen», sagt der Mann. Die Frau gibt ihm recht: «Ich habe ihn schon dreimal live gesehen. Und jetzt will ich ihn zum vierten Mal sehen.»

Hände hoch bei Rapper Kool Savas

Kurz vor ein Uhr nachts ist es so weit. «Seid ihr bereit für den King?», rufen die Moderatoren ins Mikrofon. Sofort strömen die Besucher näher an die Bühne. «King Kool Savas, King Kool Savas!», feuern sie den Rapper an. Im Hintergrund leuchten die Buchstaben «KKS». Die Musik setzt ein und Kool Savas erscheint auf der Bühne. Seine Bühnenpräsenz fährt dem Publikum ein und bei «Alle Hände hoch!» reissen alle begeistert ihre Arme in die Luft.

BBC-Mediensprecherin und OK-Mitglied Rita Bolt zeigt sich am Ende zufrieden: «Es war ein schönes Festival mit viel guter Musik.» Es sei zu keinen grösseren Zwischenfällen gekommen. Kleinere Raufereien gebe es immer:

«Das lässt sich nicht vermeiden, wenn so viele Leute an einem Ort sind.»

Ausverkauft war der Anlass nicht. «Das Programm gefällt nicht immer allen», sagt sie. Die Rückmeldungen seien jedoch überwiegend positiv gewesen. «Am Freitag hatten wir ungefähr 3500 Besucher und am Samstag um die 4500.» VIP-Tickets seien nicht viele verkauft worden. «Ob es 2020 wieder welche zu kaufen gibt, werden wir an einer der nächsten Sitzungen besprechen.» Sie gehe aber davon aus, dass das Angebot bestehen bleibt.

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