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276 von 290 Punkten: Gossauer Stadtverwaltung wird für gute Berufsbildung ausgezeichnet

Die Stadtverwaltung Gossau setzt die kaufmännische Berufsbildung vorbildlich um. Dafür wurde sie erneut zertifiziert.
Laura Widmer
Das Gossauer Rathaus. (Bild: Urs Bucher)

Das Gossauer Rathaus. (Bild: Urs Bucher)

Die Stadtverwaltung Gossau kann zum zweiten Mal das Zertifikat «Qualistar» entgegennehmen. Im Sommer 2015 hatte sie das Qualitätslabel als erste kommunale Verwaltung in St. Gallen erhalten. «Die Prüfung der Unterlagen zeigt, dass die Stadt Gossau ihre bereits sehr gute Berufsbildung punktuell immer weiterentwickelt», schreibt die Fachstelle Ostschweiz.

Die regionale Branchenorganisation hat mit dem Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute VZGV die Re-Zertifizierung vorgenommen. Die Stadtverwaltung Gossau erreichte dabei 276 von 290 möglichen Punkten. Sie steigerte sich um 19 Punkte.

«Für uns ist das Resultat eine schöne Bestätigung, dass wir gute Arbeit leisten», sagt Berufsbildner Urs Salzmann. Die Stadtverwaltung bietet jährlich drei Ausbildungsplätze für angehende Kaufleute an.

Nachbargemeinden profitieren

Grossen Stellenwert legt die Gemeindeverwaltung auf die Unterstützung durch ein internes Kursangebot, das auch Lehrlinge von Nachbargemeinden nutzen. «Lernende von Waldkirch, Andwil oder Niederbüren können diese Kurse gegen eine Entschädigung ebenfalls besuchen», sagt Urs Salzmann. An diesen Kursen nehmen auch Lernende der Stadtwerke oder der Unterhaltsdienste teil, ebenso wie Lernende der Sana Fürstenland. Auch Berufsbildende profitieren von Weiterbildungsangeboten, um Lehrlinge bestmöglich zu fördern. Beim Bewerbungsverfahren habe sich das Zertifikat noch nicht positiv bemerkbar gemacht, sagt Salzmann.

«Wir wollen den Standard halten»

Für «Qualistar» werden vier Bereiche der Berufsbildung nach einheitlichen Kriterien geprüft und bewertet: Anstellungsverfahren, Einführungsphase, Bildungsprozess und Abschluss. Die letzte Zertifizierung habe gute Inputs zur Verbesserung der Ausbildung gegeben, sagt Salzmann. Nicht alle Punkte wolle man jedoch für die kommende Evaluierung forcieren, etwa den Rekrutierungszeitpunkt. «Unser Ziel ist es, den jetzigen Standard zu halten.»

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