2200 kamen zur St.Galler Nacht der Lichter

2200 vorwiegend junge Besucherinnen und Besucher haben am Samstag in St.Gallen die Nacht der Lichter gefeiert. Aus Platzgründen wie als ökumenisches Zeichen fand der Gottesdienst zum Start in den Advent parallel in der Kathedrale und der Stadtkirche St.Laurenzen statt.

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Auf einem Sternmarsch mit Fackeln zum Klosterplatz. (Bilder: Mauro Callegari - 1. Dezember 2018)

Auf einem Sternmarsch mit Fackeln zum Klosterplatz. (Bilder: Mauro Callegari - 1. Dezember 2018)

(pd/vre) Die Nacht der Lichter fand am Samstag in St.Gallen bereits zum elften Mal statt. Organisiert wird der Grossanlass alle zwei Jahre gemeinsam vom Bistum St.Gallen und der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen. Gedacht ist die Veranstaltung, die der Liturgie des Klosters Taizé im Burgund nachempfunden ist, als besinnlichen Einstieg in die Vorweihnachtszeit. 

Die Nacht der Lichter in der Kathedrale St.Gallen.

Die Nacht der Lichter in der Kathedrale St.Gallen.

Vorbereitet wurde der Anlass vom Samstag von einem OK mit 20 Mitgliedern. Zudem waren 100 Freiwillige dafür im Einsatz. Am Samstagabend waren zuerst grosse Gruppen junger Leute mit Fackeln auf einem Sternmarsch von verschiedenen Orten der Stadt St.Gallen her unterwegs in den Stiftsbezirk. Dort füllten sich gemäss Mitteilung des Bistums Klosterhof und Klosterplatz rasch mit Besucherinnen und Besuchern, die sich dann auf die Kathedrale und St.Laurenzen verteilten.

Die Kerzen auf dem Taizé-Kreuz werden angezündet.

Die Kerzen auf dem Taizé-Kreuz werden angezündet.

Die Gottesdienste in den beiden Kirchen waren auch diesmal geprägt von Liedern, vom Leuchten Tausender Kerzen und von fünf Minuten gemeinsamer Stille. Gegen Schluss der Liturgie trafen sich Bischof Markus Büchel und Kirchenratspräsident Martin Schmidt. Zweiterer kam aus der Stadtkirche in die Kathedrale. Gemeinsam beteten sie mit den Tausenden Feiernden am Taizé-Kreuz.

Gemeinsames Gebet in der Kathedrale (von links): Kirchenratspräsident Martin Schmidt, Bischof Markus Büchel und Frère Noel aus Taizé.

Gemeinsames Gebet in der Kathedrale (von links): Kirchenratspräsident Martin Schmidt, Bischof Markus Büchel und Frère Noel aus Taizé.

Nach der Gebetsstunde gab es gemäss Mitteilung des Bistums Gelegenheit, Bischof Markus Büchel, dem evangelischen Kirchenratspräsident Martin Schmidt und Frère John Noel aus Taizé in der Bischofswohnung zu begegnen oder sich im Klosterhof und im Dekanatsflügel zu verpflegen. Die Nacht der Lichter sei ihrem «Übernamen» einmal mehr gerecht geworden, zieht Sabine Rüthemann vom Kommunikationsdienst des Bistums in ihrer Mitteilung Bilanz: «Sie ist für viele das spirituelle Highlight im Advent.»

www.nachtderlichter.ch