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2000 St.Galler haben ein Abo für die Grünabfuhr gelöst - das liegt unter den Erwartungen

Die Grünabfuhr knackt die Marke von 2000 Abos – Zeit für das zweite Fahrzeug.
Christoph Renn
Die Entsorgung St.Gallen bietet einen Reinigungsservice an – als einzige in der Schweiz.Bild: Ralph Ribi (27. Juli 2017)

Die Entsorgung St.Gallen bietet einen Reinigungsservice an – als einzige in der Schweiz.Bild: Ralph Ribi (27. Juli 2017)

Die Grüngutsammlung in der Stadt St.Gallen etabliert sich immer mehr. Im dritten Jahr seit der Einführung sind 2000 Abonnements gelöst worden. «Es ist ein positives Zeichen, dass wir stetig wachsen», sagt Christian Helbig, der bei der Entsorgung St.Gallen für die Grünabfuhr zuständig ist. Alleine in diesem Jahr hätten sie rund 250 neue Kundinnen und Kunden gewinnen können. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 zählte die Stadt 761 Abonnements. Im Januar 2018 waren es bereits 1449 Abos.

Das Ziel des ursprünglichen Businessplans der Grüngutentsorgung ist aber noch nicht erfüllt. «Bei unserem Fünfjahresplan sind wir von 2350 grünen Tonnen ausgegangen», sagt Helbig.

St.Galler mögen 140-Liter-Tonnen

Zudem rechneten sie damit, dass primär die grossen 770-Liter-Container verkauft werden. «In anderen Städten ist diese Grösse am beliebtesten.» Doch in St.Gallen bevorzugen die Leute die Tonnen mit 140 Litern Inhalte. 70 Prozent aller Kundinnen und Kunden haben eine solche gewählt. Rund 25 Prozent verwenden den nächst­grösseren Container mit 240 Liter Fassungsvermögen. «Die grossen Tonnen sind vor allem in Siedlungen in Betrieb, wo auch Rasen- und Strauchabschnitt anfällt», sagt Helbig.

Mit Heisswasser und Hochdruck

Im Vergleich zu anderen Städten bietet die Entsorgung St.Gallen einen exklusiven Dienst an. «Neben der Entsorgung des Grünguts bieten wir einen Reinigungsservice an», sagt Christian Helbig. Mit Heisswasser und Hochdruck werde nach der Leerung alle zwei Wochen oder einmal im Monat der Container ausgewaschen.

«65 Prozent der Abonnenten lassen ihre Tonne putzen.»

Um den Reinigungsservice anbieten zu können, verfügt die Grünabfuhr über ein Spezialfahrzeug. Bis jetzt können die anfallenden Grüngut-Mengen und die Reinigungen mit einem Fahrzeug bewältigt werden. «Wegen der steigenden Anzahl grüner Tonnen stossen wir mit einem Fahrzeug aber an die Kapazitätsgrenze», sagt Helbig. Deshalb soll im nächsten Jahr das zweite Sammelfahrzeug zum Einsatz kommen. Das Geld dazu steht bereits zur Verfügung, denn das Stadtparlament hat einem Ausbau der Grünabfuhr schon im September 2015 vorgespurt. Es bewilligte einen Kredit von 1,1 Millionen Franken für zwei Sammelfahrzeuge. «Wir wollten nicht schon von Beginn an beide Fahrzeuge einsetzen. Die Grünabfuhr soll Schritt für Schritt wachsen.» Nun sei aber der richtige Zeitpunkt gekommen. Sie prüfen zudem, ob auch elektrobetriebene Nutzfahrzeuge in Frage kommen.

Nur sehr wenig Kündigungen

Weiter stimmt Christian Helbig zufrieden, dass es seit der Einführung der Grünabfuhr nur sehr wenige Kündigungen gegeben hat. «Die meisten, die das Angebot nicht mehr beanspruchen, haben nicht gekündigt, weil sie mit der Grünabfuhr unzufrieden sind – sondern weil sie weggezogen sind.»

www.grüngutbesser.ch

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