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Spektakuläre Verlängerung des Bruggwaldtunnels: 180 Tonnen Beton schweben daher

Wittenbachs Zentrum ist derzeit eine einzige grosse Baustelle. Neun Betonelemente für die Verlängerung des Bruggwaldtunnels wurden am Wochenende mit einem Kran zentimetergenau abgesetzt. Jedes einzelne wiegt 20 Tonnen.
Corinne Allenspach
Per Baukran wurden die tonnenschweren Betonelemente zentimetergenau abgesetzt. (Bild: Ralph Ribi)

Per Baukran wurden die tonnenschweren Betonelemente zentimetergenau abgesetzt. (Bild: Ralph Ribi)

Seit Baubeginn für die Neugestaltung des Wittenbacher Zentrums Oedenhof ist reger Lastwagenverkehr im Dorf an der Tagesordnung. Aber an einem Wochenende? Und mit massiven Schwertransportern? Da muss etwas Besonderes los sein. Das zieht Schaulustige an, die das Treiben am Samstagmorgen verfolgen. Der Verkehr auf der Romanshornerstrasse zwischen Bahnhof- und Bauholzstrasse wird immer wieder gestoppt, damit die Schwertransporter passieren können. Ihre Ladung: Vorgefertigte Betonelemente mit einem Gewicht von 20,2 Tonnen. Neun Stück setzt ein Pneukran vor dem Tunneleingang beim Bahnhof Wittenbach zentimetergenau ab.

Ein sportlicher Zeitplan

Der Bruggwaldtunnel ist der zweitlängste Tunnel auf dem Netz der Schweizerischen Südostbahn SOB – exakt 1731 Meter lang. Auf Seite Bahnhof Wittenbach wird er jetzt um 20 Meter verlängert, zehn davon überdacht, wie Dominik Lutz, Bauleiter der Firma Wälli AG Ingenieure sagt. An sich keine grosse Sache, wäre da nicht die gleichzeitige Komplettsanierung des Bruggwald- und Galgentobeltunnels. Dadurch wird die Logistik zur Herausforderung, erfolgen doch Zufahrt und Anlieferung für die Verlängerung und für die Sanierung über den Zugang beim Bahnhof Wittenbach.

Um die Sanierungsarbeiten nur möglichst kurz unterbrechen zu müssen, setzt man bei der Tunnelverlängerung auf Fertigelemente. «Nur die Wände werden vor Ort betoniert», sagt Lutz. Für die Deckenelemente, die bis zu 21,3 Tonnen schwer sind, greift man ebenfalls auf Fertigelemente zurück. Geliefert werden sie voraussichtlich Mitte August. Verläuft alles planmässig, ist die Verlängerung bis Ende August abgeschlossen. «Es ist eine extrem kurze Zeit, die wir zur Verfügung haben», sagt Lutz. Der Grund, warum der Bruggwaldtunnel verlängert werden muss, ist, weil die Romanshornerstrasse verbreitert wird, die über den SOB-Tunnel führt.

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