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14 Einsprachen gegen neue Ortsplanung in Waldkirch

Während der öffentlichen Auflage hat die Gemeinde Waldkirch mehrere Schreiben erhalten.
Perrine Woodtli
Gemäss Gemeindepräsident Aurelio Zaccari sollen im Dorfkern bis 2040 214 Einwohner mehr leben. (Bild: Urs Bucher (28. August 2018))

Gemäss Gemeindepräsident Aurelio Zaccari sollen im Dorfkern bis 2040 214 Einwohner mehr leben. (Bild: Urs Bucher (28. August 2018))

Als erste Gemeinde in der Region hat Waldkirch Ende August die neue Ortsplanung aufgelegt. Die Kernbotschaft dieser lautet gemäss Gemeindepräsident Aurelio Zaccari: «Waldkirch soll nach innen wachsen».

Statt neue Einfamilienhäuser auf der grünen Wiese zu bauen, sollen bestehende Wohnflächen besser genutzt und unbebaute Parzellen überbaut werden. Laut Zaccari sollen parallel dazu bestehende Ein- und Mehrfamilienhäuser im Dorfkern um- und ausgebaut werden.

Die neue Ortsplanung lag während 30 Tagen öffentlich auf. Die Frist ist am 27. September abgelaufen. Die Gemeinde Waldkirch erhielt bis zu diesem Zeitpunkt 17 Schreiben. Diese seien sowohl von privaten Grundeigentümern als auch von Organisationen oder Firmen eingereicht worden, sagt Zaccari. «In den Schreiben wurde zu einzelnen Punkten im Richtplan, Zonenplan oder Baureglement Bezug genommen oder es sind konkrete Einsprachepunkte aufgeführt worden.»

Einsprachen unter anderem wegen Privatgrundstücken

Zum Inhalt der Einsprachen kann der Gemeindepräsident keine detaillierten Informationen geben. Nur so viel: In den 17 Schreiben seien 7 Hinweise, respektive Bemerkungen zum Richtplan, 11 Einsprachen zum Zonenplan sowie 3 Einsprachen zum Baureglement eingegangen. Einige Einsprachen wurden laut Zaccari kombiniert.

«Beim Zonenplan sind es unter anderem Einsprachen gegen die Anpassungen in den Weilerzonen, die aufgrund der veränderten Vorgaben seitens Kanton erfolgt sind», sagt Zaccari. «Ansonsten sind es Punkte bezüglich Zonierung privater Grundstücke oder eines Erlasses einer weiteren Zonierung, die zu einer Einsprache geführt haben.»

Gemeinderat verhandelt nun mit den Einsprechern

Man werde die 14 Einsprachen nun prüfen und mit den Einsprechern Einspracheverhandlungen führen, so Zaccari. Im Anschluss daran muss der Gemeinderat dort, wo keine Einigung erzielt werden kann, einen Einspracheentscheid fällen.

Danach findet das fakultative Referendumsverfahren statt, bevor der Gemeinderat beim Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (Areg) des Kantons die Genehmigung der Ortsplanungsinstrumente (Zonenplan und Baureglement) beantragen kann.

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