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ST.GALLEN: Schon viermal ausgeschafft – nach Namenswechsel aber erneut schwarz gearbeitet

Am Freitagvormittag hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Zürcherstrasse auf einer Baustelle eine arbeits- und ausländerrechtliche Kontrolle vorgenommen. Dabei traf sie einen 55-jährigen Mazedonier an, welcher ohne Arbeitserlaubnis einer Beschäftigung nachging. Der Mann wurde bereits vier Mal in sein Heimatland ausgeschafft.

Die St.Galler Kantonspolizisten trafen um 10.15 Uhr bei der Kontrolle zwei Ausländer an. Sie waren auf der Baustelle mit Arbeiten beschäftigt. Bei einem bestand der Verdacht auf illegalen Aufenthalt und illegale Arbeitsaufnahme in der Schweiz. Der 55-Jährige wurde festgenommen, wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt. Er wies sich nebst einer mazedonischen Identitätskarte auch mit einer bosnischen Identitätskarte und einem Führerausweis aus. Der handelnde Kantonspolizist erinnerte sich aber, dass er diesen Mann schon einmal wegen illegaler Arbeitsaufnahme anzeigen musste. Der Arbeiter gab schliesslich zu, in seinem Heimatland einen Namenswechsel vorgenommen zu haben. Dadurch erhielt er auch neue Reise- und Ausweisdokumente. Unter seinem ursprünglichen Namen konnte dann festgestellt werden, dass der Mazedonier im schweizerischen Fahndungsregister zur Festnahme ausgeschrieben war. Gegen ihn besteht seit 2010 ein unbegrenztes Einreiseverbot. Seither wurde er bereits vier Mal in sein Heimatland ausgeschafft. Sein 53-jähriger Arbeitgeber und Landsmann wird ebenfalls bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. (kapo/maw)

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