ST.GALLEN: Messerstecherei in der Marktgasse: Opfer kämpft weiter um sein Leben

Der 22-Jährige, der am Freitagabend in der Marktgasse unvermittelt mit einem Messer attackiert wurde, befindet sich weiterhin in kritischem Zustand und ist nicht ansprechbar. Ob sich Täter und Opfer kannten, ist noch nicht geklärt.

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Am Tatort wurden nach dem Angriff Sichtschutzwände aufgestellt.

Am Tatort wurden nach dem Angriff Sichtschutzwände aufgestellt.

Am Freitag kam es in der Marktgasse in St.Gallen zu einer unvermittelten Messerattacke. Ein 42-jähriger Schweizer fügte einem 22-Jährigen schwere Verletzungen, unter anderem am Hals, zu. Sowohl das Opfer als auch der Täter, der von Passanten festgehalten werden konnte bis die Poliziei am Tatort eintraf, wohnen in St.Gallen. Ob sich die beiden kannten, wisse man weiterhin nicht, so Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Ausserdem könne man auch keine Angaben zum Motiv des Täters machen.

Da das Opfer nicht ansprechbar ist, und der Täter einen verwirrten Eindruck hinterlasse, sei es schwierig in den Ermittlungen voranzukommen. Um herauszufinden, ob der Täter aufgrund von möglichem Drogenkonsum verwirrt sei, wurden Blut- und Urinproben abgenommen. Deren Resultate stehen jedoch noch aus.

Krüsi betont nochmals, dass der Täter für die Polizei kein Unbekannter sei, doch sei er nicht bekannt aufgrund vorläufiger Gewaltdelikte. (red.)