St.Gallen
Massnahmen in Bermuda-Dreieck haben sich bewährt – doch die Polizei hatte im ganzen Kanton viel Einsätze wegen Lärm

Kübel, Plakate und mehr Präsenz: Die Massnahmen im St.Galler Bermudadreieck scheinen sich zu bewähren. Trotzdem hatte die Polizei am Wochenende viel zu tun. Nicht nur in St.Gallen.

FM1Today
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Einmal mehr ein Hotspot: Das Bermuda-Dreieck in St.Gallen

Einmal mehr ein Hotspot: Das Bermuda-Dreieck in St.Gallen

Bild: Michel Canonica
(4. Juli 2020)

Die sommerlichen Temperaturen, die Fussball-Europameisterschaft und auch die Corona-Massnahmenlockerungen locken die Ostschweizer nach draussen. Das Partyvolk ist wieder durch die Gassen gezogen. Einmal mehr war ein Hotspot das Bermuda-Dreieck in St.Gallen, wie «FM1Today» schreibt.

30 Lärmklagen von Ost bis West

Anders als an den Wochenenden davor zieht die Stadtpolizei eine positive Bilanz. «Die Massnahmen haben sich bewährt, obwohl wieder viele Menschen in den Gassen unterwegs waren», sagt Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Zum einen habe das Partyvolk dank den zusätzlichen Kübeln deutlich weniger Abfall liegen gelassen. Zum anderen habe sich auch die Polizeipräsenz bewährt.

Doch Arbeit gab es nicht nur in der St.Galler Partymeile. Ungefähr 30 Lärmklagen quer durch das ganze Stadtgebiet haben die Polizistinnen und Polizisten bearbeitet. Widmer:

«Aus dem Bermuda-Dreieck ist nur gerade eine Lärmklage eingegangen»

Ruhig im Rheintal

Von «wahnsinnig vielen Einsätzen» spricht die Kantonspolizei St.Gallen. Mediensprecher Florian Schneider sagt auf Anfrage von «FM1Today»: «Bei uns sind dieses Wochenende 51 Ruhestörungen eingegangen.» Besonders viele Beschwerden seien im nördlichen Kantonsgebiet eingegangen – rund um St.Margrethen und am Bodensee.

Weniger Meldungen habe es aus dem Rheintal gegeben. Dazu meint Schneider – nicht ganz im Ernst: «Im Rheintal haben wohl alle zusammen gefeiert.» Weiter appelliert er an das gegenseitige Verständnis: «Es wäre manchmal wünschenswert, wenn die involvierten Parteien zuerst das Gespräch untereinander suchen würden, als direkt die Polizei einzuschalten.»

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