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«St.Gallen hängt keine Region ab»

Stadt-Land-Graben Bei der Bauvorlage fürs Theater geht es laut der St. Galler Regierung um viel mehr: Die Stärkung des zentralen Kulturgebäudes sei wie der Ausbau der Universität oder des Empa-Standorts «für die Entwicklung im Kanton und in der Ostschweiz fundamental wichtig», sagte Finanzchef Beni Würth. Er betonte die zweite, «sehr wichtige Abstimmung» am 4. März, ohne «No Billag» zu erwähnen: die Vorlage in der Stadt St. Gallen über den Olma-Deckel. Ein Ja zu beiden Vorlagen bedeute ein «Ja zur Zentrumsfunktion und zur Erneuerung der städtischen Infrastruktur», so Würth. Aufgrund der international laufenden Urbanisierung und des Leistungswettbewerbs unter den Kantonen müsse man in seine Hauptstadt investieren, «auch mit Blick auf den Fachkräftemangel», wie jüngst die Ostschweizer Finanzdirektoren bekräftigten. Umso mehr sei der forcierte Stadt-Land-Graben und folglich eine «De-Solidarität völlig daneben». Ebenso deutlich sprach Bauchef Marc Mächler: «Es ist eine unsägliche Diskussion, wenn Regionen gegeneinander ausgespielt werden.» Ohne den Toggenburger SVP-Nationalrat und Theatergegner Toni Brunner zu nennen, zielte Mächler auf dessen randregionale Kampfruf: «Was bringt es uns?» Diesen habe er auch in Wil gehört. «Was halten Stadtsanktgaller davon, wenn wir 56 Millionen für eine Brücke in Pfäfers, 120 Millionen für die Umfahrung von Wattwil und 200 Millionen für jene von Bütschwil ausgeben?» Eine unsägliche Frage, wie gesagt, die «im Kanton mit seiner schwierigen Geografie am Ende für alle schlecht» sei. Sein Votum, wonach «St. Gallen keine Region abhängt», wird der Bauchef an weiteren Auftrittsterminen zu Gunsten der Theatervorlage unters Volk bringen, beispielsweise am 12. Februar in Wattwil oder am 15. Februar in Marbach. Und ja, am 20. Februar auch noch in Pfäfers. (mel)

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