Zwölf Neue, zwei Abgewählte

Knapp jeder fünfte Sitz im Parlament wurde gestern neu besetzt. Mit drei Neuen hat die SP die stärkste Erneuerung zu verzeichnen. Je ein Bisheriger der FDP und der CVP wurde nicht gewählt. Nur einer von ihnen verliert jedoch seinen Sitz.

Tobias Hänni
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Maria Pappa (SP).

Maria Pappa (SP).

Die SP hatte gestern allen Grund zum Jubeln. Die Partei hat im Stadtparlament zwei Sitze hinzugewonnen. Mit Gallus Hufenus wurde zudem ein SPler mit den meisten Stimmen (7652) ins Parlament gewählt. Nicht zuletzt führt die SP auch die Rangliste bei den Neuzugängen an. Drei Neue schaffen für die Partei den Sprung ins Waaghaus: Rechtsanwältin Evelyne Angehrn, Sozialpädagogin Maria Pappa und die Lehrerin Alexandra Schubiger-Akeret. Eine der drei übernimmt das Mandat von Bettina Surber, die nicht mehr angetreten ist. Die zwei anderen besetzen die hinzugewonnenen Sitze.

Je zwei Neue für Juso und SVP

Auch die Juso können auf erfolgreiche Wahlen zurückblicken. Die Jungpartei holte sich einen zweiten Sitz. Da der Bisherige Pascal Kübli künftig für die SP im Waaghaus sitzt, werden beide Mandate neu besetzt. Monika Simmler, kürzlich zur Präsidentin der SP des Kantons St. Gallen gewählt, landete auf dem ersten Listenplatz. Angelo Zehr, Präsident der städtischen Juso, auf Platz zwei.

Ebenfalls zwei Neuzugänge zu verzeichnen hat die SVP – trotz zwei verlorenen Sitzen. Dies, weil vier bisherige SVP-Parlamentarier nicht mehr zur Wahl angetreten sind. Für die zwei freigewordenen Mandate rücken nun Stefan Dietrich, Kriminalbeamter und Präsident der SVP Stadt St. Gallen, sowie Logistiker Harry Gut nach.

Der erste BDP-Vertreter

Eine Erneuerung erleben auch Junge Grüne und Grüne. Beide Parteien schicken je einen Neuen ins Parlament. Bei den Jungen Grünen kämpft künftig die Geologiestudentin Debora Buess an der Seite des Bisherigen Basil Oberholzer für die Anliegen der Partei. Für die Grünen sitzt Primarlehrer Andreas Hobi neu im Parlament. Bei den Grünliberalen gibt es ebenfalls einen Neuzugang: Sonja Lüthi, Projektleiterin für erneuerbare Energien. Die PFG ist neu durch Yvonne Joos, Projektverantwortlich Menschenrechte, im Parlament vertreten. Sie ersetzt Stadtratskandidatin Sylvia Huber. Ebenfalls neu im Stadtparlament ist Daniel Koster. Der Fahrlehrer politisiert als erster für die BDP im Waaghaus.

Abgewählt sind von den Bisherigen lediglich zwei. Bei der CVP landet Daniel Stauffacher auf dem ersten Ersatzplatz. Doch der Architekt hat Glück im Unglück: Dank der Wahl von Boris Tschirky zum Gemeindepräsidenten von Gaiserwald rückt Stauffacher doch noch ins Parlament nach (siehe Kasten). Pech hat hingegen Marc Reinhardt von der FDP. Er landet mit lediglich 62 Stimmen Rückstand auf dem ersten Ersatzplatz. Damit ist Reinhardt, der erst im Frühling für Parteikollege Rolf Wirth nachgerückt ist, der einzige Bisherige, der seinen Sitz verliert.

Evelyne Angehrn (SP).

Evelyne Angehrn (SP).

Alexandra Schubiger (SP).

Alexandra Schubiger (SP).

Monika Simmler (Juso).

Monika Simmler (Juso).

Angelo Zehr (Juso).

Angelo Zehr (Juso).

Stefan Dietrich (SVP).

Stefan Dietrich (SVP).

Harry Gut (SVP).

Harry Gut (SVP).

Debora Buess (Junge Grüne).

Debora Buess (Junge Grüne).

Sonja Lüthi (GLP).

Sonja Lüthi (GLP).

Yvonne Joos (PFG).

Yvonne Joos (PFG).

Daniel Koster (BDP).

Daniel Koster (BDP).

Andreas Hobi (Grüne).

Andreas Hobi (Grüne).

Abgewählt und jetzt erster Ersatz: Marc Reinhardt (FDP).

Abgewählt und jetzt erster Ersatz: Marc Reinhardt (FDP).