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ZWISCHENNUTZUNG: Ein Kulturkonsulat für die Stadt

Schon bald ziehen Kulturschaffende in das ehemalige italienische Konsulat an der Frongartenstrasse. Bereits in zwei Wochen will der Projektraum Nextex dort seine erste Ausstellung zeigen.
Das ehemalige italienische Konsulat an der Frongartenstrasse wird bald kulturell zwischengenutzt. (Bild: Hanspeter Schiess (28. April 2014))

Das ehemalige italienische Konsulat an der Frongartenstrasse wird bald kulturell zwischengenutzt. (Bild: Hanspeter Schiess (28. April 2014))

Dort, wo bis Sommer 2014 noch Pässe ausgestellt und Visa beantragt wurden, entsteht derzeit ein kultureller Co-Working-Space. Die Ärzte-Ausgleichskasse Medisuisse stellt die Räume des ehemaligen italienischen Konsulats an der Frongartenstrasse 6 Kulturschaffenden zur Zwischennutzung zur Verfügung.

Unten Ausstellungsraum, oben Ateliers und Büros

Vorerst läuft der Mietvertrag bis Ende 2017, dessen Dauer ist aber an die Planung für den Bau des neuen Bürogebäudes, das dort dereinst stehen soll, geknüpft. Ins Erdgeschoss einziehen wird der Projektraum Nextex. Dieser muss seinen bisherigen Standort am Blumenbergplatz verlassen. Auch das Kulturmagazin «Saiten» zügelt ins neue Kulturkonsulat. Es verlässt gemäss Mitteilung nach sechs Jahren seine Lokalität an der Schmiedgasse und schliesst sich der kulturellen Zwischennutzung an. Ebenfalls bald im Kulturkonsulat anzutreffen sind Kulturschaffende aus dem Umfeld des Projekts Werkhaus 45. Ihnen steht eine Reihe von Ateliers und Büros im Obergeschoss des Gebäudes zur Verfügung.

Die Zwischennutzung löst Raumprobleme

Bereits am 15. Dezember will der Projektraum Nextex seine erste Ausstellung am neuen Ort eröffnen. Die Künstler Stefan Inauen, Kasia Maksymowicz und Michael Zellweger zeigen dann unter dem Titel «Raunächte» eine Auswahl ihrer Werke.

Für die Initianten vom Verein «Das Konsulat» löst die Zwischennutzung Raumprobleme für Kulturschaffende. Der Mangel an Ateliers in der Stadt sei ein Dauerthema, mit dem Kulturkonsulat habe man nun zumindest etwas Abhilfe schaffen können. Das italienische Konsulat stellte vor zweieinhalb Jahren den Betrieb ein. Der Entscheid führte damals zu Protesten unter der italienischen Stadtbevölkerung.

Luca Ghiselli

luca.ghiselli@tagblatt.ch

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