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ZWISCHENBILANZ: Im Wechselbad der Gefühle

Die beiden Fanionteams des Handballklubs Goldach-Rorschach sind unterschiedlich unterwegs. Die Herren 1 schielen zur Spitze und die Damen 1 zahlen Lehrgeld.
Res Lerch
Die Trainer Roger Bertschinger (rechts) und Attila Czétényi haben mit ihren Mannschaften in den restlichen Meisterschaftsrunden anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. (Bilder: Res Lerch)

Die Trainer Roger Bertschinger (rechts) und Attila Czétényi haben mit ihren Mannschaften in den restlichen Meisterschaftsrunden anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. (Bilder: Res Lerch)

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redaktionot@tagblatt.ch

Die Damen 1 haben in den vergangenen Jahren für Furore gesorgt. Ihr Durchmarsch von der 2. Liga in die zweithöchste Liga des Landes wurde weit über die Region hinaus beachtet. Dass dieser Lauf einmal ein Ende haben wird, ist eigentlich allen klar. Am Samstagabend haben die Damen 1 das Heimspiel gegen HSG Leimbach mit 27:33 verloren, konnten die Partie aber lange sehr ausgeglichen gestalten. «Wir haben die Komfortzone des Handballs verlassen. Jetzt geht es zur Sache und wir müssen anerkennen, dass einige Teams mental weiter sind als wir. Meine Spielerinnen merken jetzt, dass Siege keine Selbstverständlichkeit mehr sind und dass sie um jeden einzelnen Punkt fighten müssen», sagt Trainer Roger Bertschinger, der das Team nun in der vierten Saison betreut.

Er ist nach wie vor von der Qualität seines Teams überzeugt und glaubt auch, dass mit wenigen punktuellen Verstärkungen noch vieles möglich sein wird. «Ich versuche mit meinem Trainerstab, das Optimum aus den Spielerinnen herauszuholen.»

Der Ligaerhalt bleibt das erste Ziel

«Jetzt liegen noch zwei Partien vor uns. Am 21. Januar haben wir bei der SG Yverdon & Crissier (aktuell Rang 3) anzutreten und das letzte Spiel dürfen meine Spielerinnen in der Wartegghalle in Goldach gegen LK Zug II (aktueller Tabellenführer) bestreiten. Dann geht es in die Abstiegsrunde. Dort werden die erzielten Punkte mitgenommen und deshalb ist jeder einzelne Punkt derart wichtig», so Bertschinger. Für ihn wie auch für seine Spielerinnen bleibt das Ziel, den Ligaerhalt zu schaffen und so auch die Leistungen der Vorjahre zu konsolidieren. Aktuell sind die Damen 1 mit 8 Punkten aus 12 Spielen auf Rang 6 der Tabelle platziert. Sie liegen 2 Punkte vor ATV/KV Basel und 4 vor dem BSV Stans. «Der Ligaerhalt wird uns aber nicht in den Schoss fallen, sondern uns alles abverlangen», so Bertschinger.

Die Herren 1 haben am Samstagnachmittag das Team von Pfader Neuhausen 2 nach etwas harzigem Start mit 33:27 (13:9) geschlagen und liegen in der Tabelle nach 13 Partien auf dem dritten Rang.

Bei diesem Team ist in den vergangenen Monaten vieles anders verlaufen. Letzte Saison abgestiegen und trotzdem die Liga halten können, weil das Herren 2 die Lizenz für die 2. Liga mit dem Aufstieg sicherte. In der aktuellen Saison präsentiert sich das Herren-1-Team von einer ganz anderen Seite. Mit der sozusagen gleichen Mannschaft befindet sich das Team im vorderen Bereich der Tabelle. Die Geschicke des 2. Liga-Herren-Teams leitet seit dieser Saison Attila Czétényi. «Ich will, dass mein Team mit viel Charakter spielt und auch mehr taktische Fähigkeiten erlangt. Und wenn alle viel Teamspirit an den Tag legen, dann wird in dieser Saison vielleicht noch einiges möglich sein», gibt sich der Trainer leicht optimistisch. Attila Czétényi schielt insgeheim auf den zweiten Tabellenplatz. Aber bis zum Saisonende sind noch neun Meisterschaftsrunden zu absolvieren und man weiss, dass sich da noch vieles verändern kann.

Vier Heimspiele und fünf Auswärtsspiele in Folge

Nächsten Samstag haben die HC GoRo-Herren 1 bei KJS Schaffhausen anzutreten und dann folgen gleich vier Heimspiele. Am Donnerstag, 25. Januar, sind die Herren 1 im Cup engagiert und empfangen den TSV Fortitudo Gossau 2. Danach sind die Heimspiele gegen Kreuzlingen (27.01.), SG Otmar/Fides (17.02.) und HC Neftenbach (24.02.) angesetzt. Die fünf letzten Meisterschaftsrunden haben die HC GoRo-Spieler dann auswärts zu absolvieren. Nach dem Auf und Ab der vergangenen Monate ist dem Team viel zuzutrauen. Interessant ist auch, dass am Samstag mit Bruggen und Andelfingen die beiden Spitzenteams dieser Gruppe aufeinandertreffen.

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