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Zweiter Wahlgang in die Stadtregierung: Boris Tschirky oder Sonja Lüthi?

«St. Gallen braucht einen Te­nor», Ausgabe vom 4. November
Fredi Rosenblum

Qual der Stadtratswahl: Ich möchte eine Person im Stadtrat, die sich für unsere Stadt sowie für uns Bürgerinnen und Bürger voll einsetzt, zuverlässig ist und das hält, was sie verspricht. Ich wähle daher am 26. November Sonja Lüthi. Alles Gute!

Fredi Rosenblum

Peter-und-Paul-Str. 30, 9010 St. Gallen

Auch wenn es manchmal mühsam ist und nicht alle Volksentscheide den eigenen Vorstellungen entsprechen: Die Schweiz ist in Sachen Demokratie ein Erfolgsmodell, um das uns viele beneiden. Das Stichwort dazu heisst Konkordanz. Mehrheitsfähige Vorlagen bedürfen in der Regel eines Konsenses. Dieser ist aber nur möglich, wenn alle relevanten politischen Richtungen dazu beitragen können. Als vor fünf Jahren die SP ihren einzigen Stadtratssitz verlor, waren es deshalb nicht wenige bürgerlich gesinnte Wählerinnen und Wähler, die dies bei nächster Gelegenheit korrigierten und Peter Jans und damit die SP wieder in den Stadtrat wählten.

Um die gleiche Fragestellung geht es am 26. November, nun einfach umgekehrt: Will man wirklich das bürgerliche Element im Stadtrat auf einen von fünf Sitzen reduzieren? Und dies, obwohl mit Boris Tschirky ein Topkandidat zur Verfügung steht? Boris Tschirky ist für diese Aufgabe ohne Zweifel der bestqualifizierte Kandidat. Als sein ehemaliger Chef kann ich das beurteilen. Er bringt breite Erfahrung in den verschiedensten Bereichen (Verwaltung, Wirtschaft, Soziales und Kultur) mit. Er besitzt ein ausgesprochenes Geschick, unterschiedliche Meinungen und Ansprüche zu kanalisieren, Leute ins gemeinsame Boot zu holen und für eine auf das Gesamtwohl ausgerichtete Lösung zu gewinnen. Nicht umsonst hat sich auch der leider viel zu früh verstorbene Stadtrat Nino Cozzio für seine Kandidatur ausgesprochen. Überzeugend ist auch sein Umgang mit anderen: Boris Tschirky ist nahe an und mit den Menschen. Er ist ein Mann mit sozialem Gespür.

Mit Boris Tschirky wählen wir eine erfahrene, kompetente und insbesondere greifbare Persönlichkeit in den Stadtrat.

René Romanin

Ehemaliger Tourismuspräsident

Aetschbergstrasse 29, 9014 St. Gallen

Eine zweite Frau in den Stadtrat: Sonja Lüthi ist eine junge Politikerin, eine Macherin, die St. Gallen vorwärtsbringen wird. Sie ist nicht nur eine Umwelt- und Energieexpertin, sondern vor allem auch eine junge Mutter, welche die Vereinbarkeit von ausserhäuslicher und familiärer Arbeit täglich lebt und somit Vorbild für junge Frauen sein kann.

Erika Bigler

Hagenbuchstrasse 27, 9000 St. Gallen

Die Stadt St. Gallen steht vor grossen Herausforderungen. Einige Aufträge wie das Energie- oder Mobilitätskonzept haben wir uns selber gegeben. Andere, wie unsere grossen Baustellen, haben sich mehr oder weniger von selbst ergeben. Und dann wären da noch viele Hausaufgaben, die von aussen an uns herangetragen werden. Wir können also nicht einfach innehalten und schauen, was passiert. Wir müssen agieren, Technologien beobachten und bei Bedarf einsetzen. Unsere Gesellschaft verändert sich und passt sich an. Das ist etwas, das auch die Politik ak­zeptieren muss. Wir sind gut beraten, wenn wir Personen in unseren Stadtrat wählen, die den Fortschritt aus eigener Erfahrung kennen. Personen, die sich in Energie- und Mobilitätsfragen auskennen, die in der Stadt leben und nach vorne schauen. Aufgeschlossene und moderne Menschen. Wer eine Stadt mit Zukunft möchte, kommt am 26. November nicht um Sonja Lüthi herum. Die Welt können wir nicht aufhalten, wir können aber Personen wählen, die bereit sind, die Herausforderung anzunehmen.

Marcel Baur

Zilstrasse 70a, 9016 St. Gallen

Man kennt mich als überzeugte CSP-Politikerin. Zudem bin ich engagierte Frauenrechtlerin und Umweltschützerin. Viele Jahre arbeitete ich im Vorstand von Pro Natura mit. Noch heute bin ich an Kursen in der umweltfreundlichsten Entsorgung von organischen Reststoffen, dem Kompostieren, stark engagiert.

Ich setze mich für die Kandidatur von Boris Tschirky ein. Ich habe seine Familie als Religionslehrerin kennen und schätzen gelernt. Natürlich bin ich traurig, dass es viel zu wenig Frauen im Stadtrat gibt. Es ginge der Welt viel besser, wenn mehr Frauen mehr politische Macht hätten. Mein Einsatz ist also in keiner Weise gegen Sonja Lüthi gerichtet. Sie wäre eine wirklich tüchtige, junge Stadträtin – und kann dies bestimmt noch werden, wenn sie das will. Korrekturen in die Richtung von mehr Frauen müssen in der nächsten Gesamterneuerungswahl von 2020 von allen Parteien und besonders vom Stimmvolk dringend angegangen werden.

Unsere CVP-Kandidatur muss in dieser Wahl männlich sein. Der neue Stadtrat sollte eine möglichst umfassende Ausbildung, breite politische Erfahrung, den Hintergrund einer stabilen, belastungsfähigen Familie haben und Politiker mit Profil sein (Rückgrat!) und Format (der Stadt zur Ehre gereichend!) aufweisen. Als solche Persönlichkeit im Stadtrat schätze ich Boris Tschirky. Diese braucht unsere Stadt St. Gallen dringend.

Theres Engeler-Bisig Achslenstrasse 4, 9016 St. Gallen

Daniel Wirth von der «Tagblatt»-Stadtredaktion stuft die kommunikativen Fähigkeiten von Sonja Lüthi schlechter ein als jene von Boris Tschirky. Er sehnt sich anscheinend nach einer zackigen Sprache, markigen Sprüchen und lauten Voten in der wöchentlichen Stadtratssitzung. Sonja Lüthi passe auch weniger gut ins Gremium, weil sie den amtierenden Stadträtinnen und Stadträten zu ähnlich sei, wird da behauptet.

Wie man doch die Welt erklären kann, gerade wie es einem beliebt, damit die eigene Meinung dazu passt. Mit Objektivität hat dies wenig zu tun. Bisher habe ich noch keine Frau sagen hören, sie schätze den Kommunikationsstil von Boris Tschirky. Und wie soll ein vierter Mann im fünfköpfigen Stadtrat zur Vielfalt im Chor beitragen? Ein gemischter Chor aus Tenören und Bass mit nur einer Sopranstimme ergibt einen düsteren Gesang. Welch ein Glück, dass die sympathische, tatkräftige und kompetente Sonja Lüthi für den Stadtrat kandidiert. Es gibt aktuell keine bessere Person für dieses Amt. Sonja Lüthi ist die ideale Besetzung und passt mit ihrer feinen Art perfekt zum bestehenden Gremium. Auch die Wähler­anteile sprechen klar für Sonja Lüthi: Grünliberale und Grüne halten zwölf Sitze im Stadtparlament, die CVP nur neun. Darum: Gehen wir am 26. November wählen. Und wählen wir Sonja Lüthi!

Margot Benz

Steingrüeblistrasse 53, 9000 St. Gallen

Ich bewege mich in der Stadt viel mit dem Velo und kaufe viel in den Geschäften der Innenstadt ein. Oft fehlen mir Veloabstellplätze, um in die Geschäfte zu gelangen. Und noch immer ist Velofahren an vielen Orten nicht einfach und sicher. An zu vielen Stellen müssen sich Fussgängerinnen und Velofahrer auf engem Raum kreuzen, während daneben Autoparkplätze oder mehrere Autospuren vorhanden sind. Im Stadtrat braucht es dringend eine starke Stimme mehr für den Fuss- und Veloverkehr, damit die Bedingungen endlich spürbar besser werden und sich alle sicher bewegen können. Velos und «Füsse» brauchen wenig Platz, machen keinen Lärm und halten nebenbei fit. Alles Argumente, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler überzeugen sollten, dort zu investieren, wo mit verhältnismässig wenig Geld viel erreicht werden kann. Aus diesem Grund ist Sonja Lüthi als regelmässige Velo­fahrerin am 26. November die richtige Wahl – weil sie wirtschaftliche, soziale und ökologische Überlegungen gleichwertig gewichtet und so für St. Gallen sinnvolle Entscheide vertritt.

Ursula Früh

Steingrüeblistrasse 41, 9000 St. Gallen

Als junge Stadtparlamentarierin war Sonja Lüthi Verwaltungsrätin der Olma. Noch vorher baute sie mit der Genossenschaft Solar St. Gallen auf den Olma-Dächern eine 1750-Quadrat­meter-Solaranlage. Inzwischen wurde diese um 2500 Quadratmeter erweitert. Als Präsidentin der Solar-Genossenschaft und als Dr. oec. HSG mit einer Dissertation aus dem Bereich Nachhaltigkeit hatte sie das Know-how und die nötige Durchsetzungskraft, um Nägel mit Köpfen zu machen. Eine Politikerin mit solchen Fähigkeiten brauchen wir im Stadtrat, unabhängig davon, welche Direktion sie führt. Mit Überzeugung: Sonja Lüthi in den Stadtrat.

Hans Zuberbühler

Bruggwaldstrasse 58b, 9008 St. Gallen

Ständerätin Karin Keller-Sutter habe die Ostschweizer Kantonsregierungen getadelt, sie sollten weniger jammern und besser Strategien entwickeln, wie sie die Abhängigkeit vom Finanzausgleich reduzieren könnten. Als ich das las, musste ich an die Ersatzwahl in den St. Galler Stadtrat und an den Leitartikel von Daniel Wirth denken. Boris Tschirky «ist kein Technokrat, sondern ein volksnaher Politiker», brachte er es auf den Punkt. Und: «Dem insgesamt zurückhaltenden Gremium (dem St. Galler Stadtrat) täte ein guter Kommunikator wie Tschirky gut.»

Unsere Stadt ist genau gleich gefordert wie die Ostschweizer Kantone. Die Wahl vom 26. November ist richtungweisend. Wir brauchen im Stadtrat Optimismus und Mut – auch den Mut, einmal anzuecken. Aus der Zusammenarbeit mit Boris Tschirky in seiner Funktion als Tourismusdirektor weiss ich: Er bringt genau mit, was es jetzt braucht. Er ist ein «unverbesserlicher» Optimist. Einer, der nicht jammert, sondern Herausforderungen anpackt. Einer, der immer die Chancen sieht, die auch in schwierigen Situationen liegen. Und einer, der in schwierigen Situationen vermitteln und Lösungen herbeiführen kann. Weil er nicht nur entscheidungsfreudig ist, sondern auch gut zuhören kann. Genauso, wie das Nino Cozzio war und konnte. Boris Tschirky ist die Idealbesetzung für seine Nachfolge.

Iwan Köppel

Kesselhaldenstr. 85, 9016 St. Gallen

Der Argumentation von Daniel Wirth kann ich nicht folgen. Auf einmal ist Sonja Lüthi mit 36 Jahren zu jung für den Stadtrat und soll sich noch ein wenig gedulden. Auch das Argument, dass die CVP aufgrund des ­Proporzes Anspruch auf einen Stadtratssitz hat, verhebt nicht. Warum hat die SVP keinen Sitz? Weil bis heute anscheinend kein mehrheitsfähiger Kandidat portiert worden konnte.

Boris Tschirky wird sich schwer ins heute gut funktionierende Kollegialgremium einfügen. Die «Rampensau» definiert nicht den Kommunikationsstil des Stadtrates. Wenn ich mich nicht irre, hat das Volk den Stadtpräsidenten gewählt, der das Gremium (sehr gut) führt. Beim «Tagblatt»-Podium im Kugl hat sich Tschirky auch selbst disqualifiziert, auch wenn es in der Berichterstattung (unverständlicherweise) nicht erwähnt wurde. Jugendliche, die in ihrer sozialen Entwicklung Probleme haben, im Rheintaler Dialekt als «tun dumm» zu charakterisieren, ist eine Unverschämtheit und beleidigt die Betroffenen wie die Personen, die sich in dem Bereich engagieren. Für einen Politiker, der allenfalls der Direktion für Soziales und Sicherheit vorstehen soll und der eine Partei mit einem C im Namen vertritt, ist diese Aussage unerhört.

Ich wähle Sonja Lüthi, auch wenn ich nicht mit allen ihren Positionen einverstanden bin. Aber lieber (Achtung Ironie!) eine Frau im Stadtrat als eine «Rampensau».

Wolfgang Reiners

Goethestrasse 33, 9008 St. Gallen

Wenn man den Stadtrat schon mit einem gemischten Chor vergleicht, wenn man für diesen Chor die beste Stimme sucht und nicht einfach zwei neue Chormitglieder wählen kann, dann würde ich der hellen, klaren Stimme von Sonja Lüthi den Vorzug geben und nicht einem Solisten, so kraftvoll seine Stimme auch sein mag.

Elizabeth Tedaldi

Flurhofstrasse 16, 9000 St. Gallen

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